Di., 21.06.2016 , 09:10 Uhr

Güterumschlag in Bayerns Häfen sinkt im ersten Quartal 2016

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, lag der Güterumschlag der bayerischen Binnenschifffahrt im ersten Quartal 2016 bei 1,57 Millionen Tonnen und damit 13,2 Prozent unter dem Stand des Vorjahres. Im Maingebiet wurden 0,92 Millionen Tonnen verladen (-6,4 Prozent) und im Donaugebiet 0,65 Millionen Tonnen (-21,3 Prozent). Die umschlagstärksten Häfen an der Donau waren Regensburg und Straubing-Sand, am Main waren es Aschaffenburg und Bamberg. Es wurden hauptsächlich land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse sowie chemische Erzeugnisse zu Wasser transportiert.

 

Zahlen aus Straubing

Auch der Zweckverband Hafen Straubing-Sand hat heute aktuelle Zahlen aus einer eigenen Erhebung veröffentlicht (Angaben in tausend Tonnen):

Regensburg bei umsatztärksten Häfen

Insgesamt 1,57 Millionen Tonnen Güter und somit 13,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum wurden im ersten Quartal 2016 in den bayerischen Häfen der Bundeswasserstraßen von Passau über Nürnberg bis Aschaffenburg umgeschlagen.

Der Güterumschlag an der Donau ging im ersten Quartal 2016 um 21,3 Prozent auf 0,65 Millionen Tonnen zurück, in den Mainhäfen sank er um 6,4 Prozent. Die umschlagstärksten Häfen waren Regensburg mit 0,29 Millionen und Aschaffenburg mit 0,22 Millionen Tonnen.

 

Güterumschlag der Binnenschifffahrt in Bayern

 

von Januar bis März 2015 und 2016

 
  

Verkehrsgebiet
_____

Hafen

Güterumschlag Januar bis März

 

2015

2016

 

Tonnen

Veränderung
gegenüber 2015
in %

 
 

Donaugebiet

 

827 975

651 736

-21,3

 

dar. 

Kelheim

 

129 808

111 631

-14,0

 
 

Regensburg

 

381 157

285 760

-25,0

 
 

Straubing - Sand

 

189 188

124 886

-34,0

 
 

Deggendorf

 

65 678

57 141

-13,0

 
 

Passau

 

33 234

37 286

12,2

 
   

 

   

Bayern insgesamt

 

1 808 726

1 569 479

-13,2

Landesamt für Statistik/MF

Das könnte Dich auch interessieren

23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 05.02.2026 Konjunkturumfrage: Industrie tastet sich vor, Bau bleibt Sorgenkind Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim zeigt zum Jahresbeginn leichte Aufwärtssignale, jedoch keinen breiten wirtschaftlichen Aufschwung. Grundlage sind die Rückmeldungen von 280 Unternehmen aus der Region. Die Wirtschaftslage stagniert weiterhin, auch wenn sich in einzelnen Branchen vorsichtiger Optimismus bemerkbar macht. Verhaltene Entwicklung in Industrie, Handel und Tourismus „Insgesamt spiegelt unsere Konjunkturumfrage 02.01.2026 Neue Stromleitungen: Bayernwerk startet massiven Netzausbau Das Bayernwerk mit Sitz in Regensburg will in den kommenden Jahren zehntausende Kilometer neuer Stromleitungen errichten. Hintergrund ist der grundlegende Umbau der Stromversorgung in Bayern und Deutschland hin zu erneuerbaren Energien. „Wir bauen bis 2030 ungefähr 40.000 Kilometer Mittel- und Niederspannungsleitungen, das entspricht einmal rund um den Äquator“, sagte Vorstandschef Egon Westphal der Deutschen Presse-Agentur. 01.12.2025 Regensburg: BMW startet Bau der neuen Wasserstoff-Infrastruktur im Werk Im Regensburger BMW-Werk hat der symbolische Baubeginn für eine neue Wasserstoff-Infrastruktur stattgefunden. Vertreter des Werks und der Stadt Regensburg verlegten auf dem Dach einer Werkshalle die erste Edelstahlleitung des künftigen Netzes. Dieses soll ab dem zweiten Halbjahr 2026 Wasserstoff zu Routenzügen und Gabelstaplern leiten, die in der Produktionslogistik eingesetzt werden. Ab 2026: Wasserstoffbetriebene Logistikflotte Geplant