Mo., 09.04.2018 , 08:12 Uhr

Großer Arber: Autofahrer vertraut blind auf sein Handy und bleibt stecken

Am Großen Arber ist ein Mann mit seinem Fahrzeug im Schnee stecken geblieben – weil er sich zuvor „blind“ auf sein Navigationsgerät verlassen hat. Wie die Polizei berichtet hat der Mann so eine gesperrte Straße befahren. Eigentlich wollte er sich den Sonnenaufgang anschauen – doch der Freitagmorgen verlief dann weit weniger malerisch.

Der Polizeibericht:

Weil er sich angeblich den Sonnenaufgang ansehen wollte, programierte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (05./06.04.2018) ein Mann aus Mainz den Großen Arber in sein Handy-Navi ein und folgte diesem danach mit seinem Pkw „blind“. Hierbei ließ er sich auch von einem Verkehrszeichen nicht beirren, das die Sperrung der von ihm befahrenen Straße anordnete. Als er angeblich Zweifel an der Fahrtstrecke bekam, versuchte er zu wenden und fuhr sich dabei im dort noch reichlich vorhandenen Altschnee fest.

In seiner hilflosen Lage wandte er sich schließlich um 5 Uhr morgens per Notruf über die 110 an die Polizeieinsatzzentrale in Straubing, die schließlich den Standort des Autofahrers orteten (Lokalisierungsdienst der Bayerischen Polizei). Da zunächst weder eine Polizeistreife noch ein Abschleppwagen zu dem Autofahrer gelangen konnten, machte sich dieser zu Fuß auf den Rückweg.

Gegen 8 Uhr meldete sich der Mann schließlich wieder bei der Polizei und teilte mit, dass er zwischenzeitlich seinen Seat selbst bergen konnte. Auf Grund der von ihm begangenen Verkehrsordnungswidrigkeit wurde der Autofahrer aber gebührenpflichtig verwarnt

PM/MF

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