Fr., 08.04.2022 , 12:13 Uhr

Großberg: Kinder laufen für den guten Zweck und sammeln knapp 15.000 Euro

In Großberg in Pentling sind Kinder am Sportplatz der Grundschule für den guten Zweck gelaufen. Beim Sponsorenlauf wurden knapp 15.000 Euro für das "Aktionsbündnis Katastrophenhilfe" gesammelt.

Am Sportplatz der Grundschule Großberg fand ein Sponsorenlauf der Großberger Grundschüler statt.

 

„Die Spendensumme beträgt 14 841 Euro – Wahnsinn. Es nahmen alle 187 Kinder teil, gestaffelt nach Jahrgangsstufen nach jeder 200 m – Runde gab es einen Stempel“, so Rektorin Michaela Halter.

 

Die Idee für diese Aktion hatte Konrektorin Eva Schwingenstein-Pfann.

 

Bei strahlendem Sonnenschein gingen die Kinder hoch motiviert an den Start. Sie zeigten große Ausdauer und Willenskraft. Fleißig wurden nicht nur die Runden gezählt, sondern auch die Geldbeträge. Jedes Kind konnte sich durch maximal zwei Sponsoren unterstützen lassen und bekam für jede gelaufene Runde einen vorher vereinbarten Geldbetrag. Da mussten einige Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel tief in die Tasche greifen.

Der gesamte erlaufene Betrag wird dem „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“ übergeben. Er kommt u. a. Kindern und Jugendlichen in Krisen- und Kriegsregionen wie der Ukraine zugute.

 

Die Kinder erzählten gerne von ihren Ferienerlebnissen, aber auch der Krieg im Osten wurde immer wieder angesprochen und war Thema bei den Kindern. Daher griffen einige Lehrer diese Thematik auch im Unterricht auf. Herausgearbeitet wurde auch, dass Frieden sehr wichtig und schön ist: Frieden auf der ganzen Welt, aber auch schon im kleineren Umfeld, wie in den Familien und in der Schule.

In der Aula entstand dazu ein Friedensbaum, den die Kinder mit gebastelten Tauben schmückten. Außerdem trafen sich alle Kinder der Grundschule Großberg mit großer Begeisterung auf dem Sportplatz und stellten gemeinsam das Peace-Zeichen dar. Nach einer kurzen Erklärung über die Entstehung und Bedeutung dieses Zeichens durch die Konrektorin wurde es mit einer Luftaufnahme festgehalten. Besonders erfreulich ist, dass auch Pentlings erste Bürgermeisterin Barbara Wilhelm sich an dieser Aktion beteiligte.

 

Josef Eder / MB

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