Di., 27.09.2016 , 08:23 Uhr

Getötete Schwangere: Autobahnsperrung für Ermittlungen

Knapp zwei Wochen nach der Gewalttat an einer Schwangeren und ihrem ungeborenen Kind in Niederbayern ist in Schwaben die Autobahn 7 für Ermittlungen gesperrt worden. Grund ist, dass der verdächtige 39-Jährige nach dem Verbrechen an der Schwangeren im Kreis Neu-Ulm auf dem Grünstreifen neben der Fernstraße schlafend entdeckt wurde. Am Montagnachmittag wurde daher die A7 zwischen Vöhrigen und Illertissen in südlicher Richtung gesperrt. Dort führten die Ermittler Suchmaßnahmen durch, wie die Polizei berichtete.

Der ehemalige Geliebte der Frau soll die Schwangere am 14. September in Kirchroth (Landkreis Straubing-Bogen) getötet haben. Der Ehemann fand das Opfer. Der mutmaßliche Täter fiel zwei Tage später Bauarbeitern an der A7 auf, er soll betrunken gewesen sein. Der Mann kam ins Krankenhaus, konnte dies aber zunächst trotz öffentlicher Fahndung wieder verlassen. Nachdem der 39-Jährige dann an einer Bundesstraße von einem Laster angefahren wurde, wurde er erneut in eine Klinik in Günzburg gebracht. Diesmal wurde er erkannt und von der Kripo festgenommen.

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

22.08.2026 Straubing: 53-Jähriger stirbt nach schwerem Verkehrsunfall Am Freitagnachmittag ist es in der Schlesischen Straße in Straubing zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 53 Jahre alter Autofahrer kam von der Straße ab und prallte gegen ein geparktes Auto sowie mehrere Gartenzäune. Der Mann starb später im Krankenhaus. 14.08.2026 Ostbayern: Über 25.000 illegalle Zigaretten entdeckt 10.08.2026 Ostbayern: Beobachtungsflüge wegen hoher Waldbrandgefahr angeordnet Die Waldbrandgefahr in Niederbayern bleibt wegen der anhaltenden Hitze und ausbleibender Niederschläge sehr hoch. Deshalb hat die Regierung von Niederbayern von Dienstag, 11. August, bis Freitag, 14. August, insgesamt acht Beobachtungsflüge angeordnet. Sie sollen mögliche Gefahren frühzeitig erkennen und Gefahrenquellen überwachen. Beobachtungsflüge am Nachmittag Die vorbeugende Luftbeobachtung findet jeweils am Nachmittag statt, wenn die Waldbrandgefahr 10.07.2026 Regensburg: Plädoyers in Prozess um Axtangriff in ICE Nach dem Axtangriff in einem ICE durch Niederbayern haben Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenklage ihre Plädoyers vor dem Landgericht Regensburg gehalten. Alle Verfahrensbeteiligten sprechen sich dafür aus, den Beschuldigten dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Das Urteil soll am 20. Juli fallen. Unterbringung in der Psychiatrie gefordert Dem 21-Jährigen werden versuchter Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.