Fr., 30.01.2015 , 13:39 Uhr

Gemeinschaftsunterkunft im alten Krankenhaus Bad Kötzting geplant

Der Landkreis Cham beherbergt derzeit fast 600 Flüchtlinge. Der anhaltende Zustrom von Asylbewerbern macht es erforderlich, weitere Unterkünfte bereitzustellen. Der Landkreis Cham hat deshalb erste Vorgespräche mit der Regierung der Oberpfalz bezüglich der Errichtung einer staatlichen Gemeinschaftsunterkunft in Teilbereichen des ehemaligen Krankenhauses in Bad Kötzting aufgenommen. Dabei ist an eine auch im Vergleich zu anderen Kommunen im Landkreis angemessene Größenordnung von rund 100 Personen gedacht. Die endgültige Entscheidung ist von den Kreisgremien zu treffen. Eine mögliche Nutzung als Gemeinschaftsunterkunft erscheint angesichts der dann erforderlichen Instandsetzungs- und Umbaumaßnahmen aber nicht vor Mitte des Jahres als realistisch.

Der Landkreis Cham ist verpflichtet, 11,6 Prozent der Asylbewerber aufzunehmen, die der Oberpfalz zur Unterbringung zugewiesen werden. Unterkünfte bestehen derzeit in den Orten Arnschwang, Cham, Eschlkam, Furth im Wald, Lam, Lohberg, Rettenbach, Roding, Rötz, Treffelstein, Waldmünchen und Zandt. Neu angemietet wurden Wohnungen in Willmering, Tiefenbach und Bad Kötzting. Die Chamer Stadthalle soll weiterhin als Notunterkunft vorgehalten werden. Insgesamt will der Landkreis 300.000 Euro für Umbaumaßnahmen in die Hand nehmen.

Um Integration zu ermöglichen, legt Landrat Franz Löffler großen Wert darauf, dass die jeweilige Unterbringungskapazität in einem angemessenen und verträglichen Verhältnis zur Größe der Kommune steht. Dies hat die Unterbringung und vor allem auch die Integration der Asylbewerber erheblich erleichtert. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass es in vielen Orten im Landkreis Cham engagierte Menschen gibt, die bereit sind, die Flüchtlinge zu unterstützen und zu betreuen. Landrat Franz Löffler dankt allen, die sich hier ehrenamtlich so großartig engagieren.

Bad Kötzting hat bisher null Asylbewerber. Bürgermeister Markus Hofmann geht aber davon aus, dass die Einwohner der Stadt die hundert Flüchtlinge, die im alten Krankenhaus unterkommen sollen, gut einbinden werden.

 

pm / MK

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