Do., 09.04.2020 , 16:51 Uhr

Gemeinsam gegen Corona: Sibler dankt Studierenden an Universitätsklinika

Wissenschaftsminister Bernd Sibler dankt angehenden Medizinerinnen und Medizinern, Molekularmedizinerinnen und ‑medizinern sowie künftigen Biochemikerinnen und Biochemikern für ihren Einsatz: „Jede helfende Hand von Studentinnen und Studenten wird gebraucht, um das Klinikpersonal in vielen Bereichen zu unterstützen und zu entlasten“

Am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) haben sich mittlerweile mehr als 400 Studentinnen und Studenten u.a. aus der Medizin, der Biochemie und der Molekularmedizin gemeldet, um das Klinikpersonal tatkräftig zu unterstützen. Sie werden nach und nach geschult und in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Wissenschaftsminister Bernd Sibler dankte den angehenden Medizinerinnen und Medizinern, künftigen Biochemikerinnen und Biochemikern und Molekularmedizinerinnen und -medizinern: „Unsere Universitätsklinika stehen beim Kampf gegen Corona in vorderster Reihe. In dieser Ausnahmesituation wird jede helfende Hand von Studentinnen und Studenten gebraucht. Herzlichen Dank, dass Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums Regensburg unterstützen und entlasten. Die Corona-Pandemie ist eine Herausforderung, die wir nur gemeinsam meistern können.“

 

Einsatz von der Hotline bis zur Testauswertung

Medizinstudentinnen und -studenten helfen im Beratungs- und Testzentrum, betreuen die hauseigene Coronavirus-Hotline, stehen UKR-Mitarbeiterinnen und ‑Mitarbeitern am Telefon des Betriebsärztlichen Dienstes zur Verfügung, unterstützen das Personal auf den Intensiv- und Normalstationen sowie in der Notaufnahme, sammeln Studiendaten zum Coronavirus und helfen der Krankenhaushygiene dabei, das in der hauseigenen Apotheke hergestellte Desinfektionsmittel abzufüllen und zu verteilen. Studentinnen und Studenten der Biochemie und der Molekularmedizin unterstützen zudem in der Mikrobiologie bei der Test-Auswertung.

 

Intensive Vorbereitung und Begleitung der Pandemie

Um der stetig steigenden Anzahl von Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung gerecht zu werden und weiterhin eine reibungslose Versorgung aller Notfälle garantieren zu können, hat das UKR zahlreiche Maßnahmen ergriffen. So wurden die Anzahl der Intensivbetten sowie die Anzahl der Beatmungsplätze erhöht. Als eine der ersten Maßnahmen wurde schon vor knapp fünf Wochen eine Test- und Beratungsstelle zur Abklärung von Covid-19-Erkrankungen im Außenbereich der Interdisziplinären Notaufnahme errichtet. Aktuell werden täglich am UKR zwischen 450 und 500 Tests ausgewertet. Im Bereich der Versorgung mit notwendigem Material ist die Wirtschaftsabteilung des UKR täglich damit beschäftigt, die benötigte Ausstattung wie Schutzmasken, Kittel, Handschuhe und Desinfektionsmittel über ihre Lieferanten zu besorgen. Zudem stellt das UKR in Eigenregie auch Desinfektionsmittel für den Hausverbrauch direkt vor Ort her.

Ebenso wie das Universitätsklinikum Regensburg setzen auch die weiteren fünf Universitätsklinika im Freistaat und das Deutsche Herzzentrum alles daran, um der Corona-Pandemie zu begegnen: Staatsregierung und Universitätsklinika stehen in täglichem Austausch, etwa zur Zahl der verfügbaren Betten. Aktuell halten sie insgesamt rund 3.000 insbesondere für Corona-Patientinnen und -Patienten frei. „Mit ihrer Expertise und Infrastruktur sind unsere Universitätsklinika eine tragende Säule unseres Gesundheitssystems und die Speerspitze im Kampf gegen das neuartige Virus“, so der Minister.

 

Pressemitteilung Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

 

Unsere Berichterstattung: Bernd Sibler besucht OTH

OTH Regensburg: Digitale Vorlesungen präsentiert
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