Do., 07.05.2015 , 13:22 Uhr

Gäubodenvolksfest in den Startlöchern: Söder kommt

Bayerns Finanzminister Markus Söder wird das Straubinger Volksfest in diesem Jahr eröffnen. Das steht jetzt endgültig fest- nachdem es im Vorfeld ja Proteste aus dem Lager der SPD gab -Stadtrat Fritz Geisperger wollte Finanz- und Heimatminister Markus Söder aufgrund der Behörderverlagerung wieder ausladen.

Eine Pressemitteilung aus Straubing spricht von einem Volksfest der Superlative: Das Straubinger Gäubodenvolksfest gilt mit jährlich 1,4 Millionen Besuchern als zweitgrößtes Volksfest in Bayern. 100.000 Quadratmeter Vergnügungspark, sieben Festhallen mit 26.500 Sitzplätzen und mehr als 100 Kapellen ziehen im Laufe der elf Festtage Besucher aus der ganzen Welt an. Auch mit dem Gäubodenvolksfest 2015 vom 7. bis 17. August wollen die Organisatoren wieder Maßstäbe setzen: mit prächtigen Fahrgeschäften, die zu den besten der Schaustellerszene gehören, noch mehr Genuss-Komfort in den Bierzelten sowie einem top-attraktiven Rahmenprogramm.

„Ein Trumm vom Paradies – also ein Stück Paradies – sei ihr Volksfest“, sagen die Straubinger. Das Gäubodenvolksfest fand 1812 zum ersten Mal statt und zählt damit zu den traditionsreichsten Volksfesten in Bayern. Der Bierpreis wird in diesem Jahr in Straubing zwischen 8,70 und 8,75 Euro für die Maß liegen. 800.000 Liter Bier wollen die Festwirte in diesem Jahr wieder verkaufen.

Ein Großteil der Bierbänke in den sieben Festzelten mit ihren 26.500 Plätzen wurde für noch mehr Komfort sogar mit Rückenlehnen ausgestattet. Die um sich greifende Reservierungswut in den Bierzelten ist in Straubing gedeckelt worden: Mindestens 40 Prozent aller Plätze müssen reservierungsfrei bleiben – nach dem Motto, „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

670 Fahrgeschäft- und Standbesitzer haben sich auch 2015 um einen der raren Standplätze auf dem Volksfest beworben. Zugelassen wurden 130, zwölf davon für den historischen Festbereich, den es nach den Erfolgen der letzten Jahre auch 2015 wieder geben wird.

Pressemeldung/MF

 

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 03.03.2026 Oberpfalz: Illegale Müllexporte – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage Wegen mutmaßlich illegaler Müllexporte hat die Staatsanwaltschaft Weiden Anklage gegen den Chef einer Oberpfälzer Entsorgungsfirma und einen Mitarbeiter erhoben. Den beiden Männern wird vorgeworfen, zum Teil gefährliche Abfälle ohne Genehmigung in Tschechien und Polen entsorgt zu haben. Zuvor hatte das „Straubinger Tagblatt“ berichtet. Illegale Müllentsorgung in über 30 Fällen Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die 02.03.2026 Landkreis Regensburg: U18-Wahl mit digitalem Pilotprojekt erzielt hohe Beteiligung Der Landkreis Regensburg erzielte bei der erstmals auch digital durchgeführten U18-Wahl mit 1.247 abgegebenen Stimmen und einer Wahlbeteiligung von 17,40 Prozent ein über dem bayernweiten Durchschnitt liegendes Ergebnis und setzte damit ein Zeichen für moderne Jugendbeteiligung. 09.02.2026 München: diese Themen standen beim Treffen mit Babiš im Fokus  Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen und Chancen der bayerisch-tschechischen Grenzregion. Pragmatischer Einstieg in die Gespräche Löffler betonte als stellvertretender Vorsitzender des Beirats der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit den konstruktiven Beginn des Austauschs. „Wir konnten sofort bei den Alltagsthemen unserer gemeinsamen Grenzregion ansetzen.“ Der Dialog sei von Beginn an lösungsorientiert gewesen. Auch Hopp unterstrich die Bedeutung des frühen