Beim Festumzug der Drachenstich-Festspiele in Furth im Wald sind am Sonntagmittag zwei Feuerwehrleute beleidigt worden. Einer der Einsatzkräfte wurde zudem geschubst. Die Polizei konnte die beiden zunächst geflüchteten Männer später identifizieren.
Der Vorfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr in der Grabitzer Straße. Dort waren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Grabitz eingesetzt, um die Strecke für den Festumzug abzusperren.
Zwei junge Männer gingen nach Angaben der Polizei aggressiv auf die Feuerwehrleute zu. Auslöser war offenbar die Frage, ob sie ihr Auto unmittelbar vor der Absperrung abstellen könnten.
Im weiteren Verlauf beleidigten die beiden Männer die eingesetzten Feuerwehrleute. Einer der Männer schubste zudem einen Feuerwehrmann. Anschließend entfernten sich beide vom Ort des Geschehens.
Die Feuerwehrkräfte waren zu diesem Zeitpunkt damit beschäftigt, die erforderliche Streckensperrung für den Festumzug abzusichern.
Eine unmittelbar eingeleitete Suche nach den beiden Männern blieb zunächst erfolglos. Mithilfe angefertigter Fotos konnten die Tatverdächtigen später jedoch eindeutig identifiziert werden.
Bei ihnen handelt es sich um einen 24-Jährigen aus Furth im Wald und einen 19-Jährigen aus Arnschwang. Beide sind der Polizei bereits einschlägig bekannt.
Gegen die beiden Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, eingeleitet.
Die Polizei in Furth im Wald äußerte sich nach dem Zwischenfall deutlich zu dem Angriff auf die ehrenamtlichen Einsatzkräfte:
„Unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute haben an diesem Tag ihren Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung und die Durchführung des Festumzugs versehen. Sie haben dabei lediglich ihren gesetzlichen Auftrag erfüllt und die erforderliche Streckensperrung abgesichert. Es kann nicht sein, dass Menschen, die ihre Freizeit ehrenamtlich für die Allgemeinheit einsetzen, dabei grundlos beleidigt oder sogar körperlich angegriffen werden. Wir werden solche Angriffe auf Einsatz- und Rettungskräfte konsequent verfolgen und die erforderlichen Ermittlungsmaßnahmen mit Nachdruck durchführen.“
Pressemitteilung Polizeiinspektion Furth im Wald / MF