Entscheidenden Anteil daran hatte eine am Tatort gesicherte DNA-Spur, die einem 48-jährigen deutschen Tatverdächtigen zugeordnet werden konnte.
Die Tat ereignete sich bereits am 9. August 2025 in einer Spielothek in der Bahnhofstraße in Furth im Wald. Gegen 4.40 Uhr löste die Alarmanlage aus. Der Betreiber fand zunächst nichts Auffälliges und ging deshalb von einem Fehlalarm aus.
Erst bei der späteren Auswertung der Videoüberwachung stellte sich heraus, dass sich tatsächlich ein unbekannter Mann in den Geschäftsräumen aufgehalten hatte.
Die Videoaufnahmen zeigten, dass sich der Mann bereits gegen 2 Uhr während des laufenden Betriebs in der Spielothek aufhielt. Dabei öffnete er unbemerkt ein Fenster von innen und bereitete so seinen späteren Einstieg vor. Als die Spielothek gegen 3 Uhr geschlossen wurde, blieb das geöffnete Fenster unentdeckt.
Gegen 4.40 Uhr kehrte der Täter zurück und stieg durch das zuvor geöffnete Fenster in die Spielothek ein. Unmittelbar nach dem Betreten der Räume löste ein Bewegungsmelder die Alarmanlage aus. Offenbar bemerkte der Mann den Alarm sofort und flüchtete ohne Beute wieder durch das Einstiegsfenster.
Vor seiner Flucht versuchte der Mann noch, den Fensterrahmen mit einem Kleidungsstück abzuwischen, um mögliche Spuren zu beseitigen. Außerdem verschob er im Innenraum eine Stehlampe und fasste diese am Standrohr an. Dabei hinterließ er eine verwertbare DNA-Spur.
Die kriminaltechnische Untersuchung brachte schließlich den entscheidenden Ermittlungserfolg. Die gesicherte DNA-Spur konnte einem 48-jährigen deutschen Staatsangehörigen zugeordnet werden. Er steht nun im dringenden Verdacht, den versuchten Einbruch in die Spielothek in Furth im Wald begangen zu haben.
Der Aufenthaltsort des Tatverdächtigen ist derzeit unbekannt. Nach Angaben der Polizei trat der Mann bislang überwiegend in Nordrhein-Westfalen polizeilich in Erscheinung. Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Furth im Wald dauern an.
PI Furth im Wald / FC