Bei der Polizei gingen zunächst mehrere Anrufe wegen des 31-Jährigen ein. Der Mann soll offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gestanden haben und mehreren Passanten im Stadtgebiet von Furth im Wald aufgefallen sein.
Im weiteren Verlauf schlug der 31-Jährige die Heckscheibe eines geparkten Autos ein. Die alarmierten Polizisten nahmen ihn daraufhin in Gewahrsam.
Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes fanden die Beamten eine geringe Menge Rauschgift und stellten diese sicher.
Nachdem sich der 31-Jährige im Polizeigewahrsam beruhigt hatte und die Wirkung der Drogen nachgelassen hatte, wurde er einige Stunden später wieder entlassen.
Doch wenig später musste die Polizei erneut wegen des Mannes ausrücken. Zwischen dem 31-Jährigen und seinem 44-jährigen Nachbarn kam es zu einem Streit. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich die ehemalige Freundin des 31-Jährigen bei dem Nachbarn aufgehalten haben.
Der 31-Jährige trat gegen die Wohnungstür des 44-Jährigen. Dabei entstand ein Loch im Glaseinsatz der Tür. Der Nachbar sprühte daraufhin durch die entstandene Öffnung Tierabwehrspray auf den 31-Jährigen.
Zur Klärung des Streits wurde erneut die Polizei gerufen. Die Beamten stellten das verwendete Tierabwehrspray sicher.
Gegen den 31-Jährigen laufen nun mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Sachbeschädigung und des Besitzes von Betäubungsmitteln. Gegen den 44-jährigen Nachbarn wurde ebenfalls ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.
PI Furth im Wald / FC