So., 08.08.2021 , 17:33 Uhr

Diebesgut sichergestellt

Furth im Wald: Kleintransporter mit illegalen Arbeitern bei Grenzkontrolle entdeckt

Am Samstagnachmittag hat die Polizei bei einer Grenzkontrolle in Furth im Wald einen Kleintransporter mit illegalen Arbeitern gestoppt. Sie hatten mehrere gestohlene Gegenstände bei sich.

Bei der Grenzkontrolle in Furth im Wald (Landkreis Cham), ist ein Kleintransporter mit neun ukrainischen Staatsangehörigen gestoppt worden, die keine Arbeitserlaubnis vorweisen konnten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zudem wurden mehrere gestohlene Gegenstände im Gesamtwert von etwa 5000 Euro entdeckt. Der Kleintransporter war am Samstagnachmittag auf der Ausreise nach Tschechien kontrolliert worden.

Beim Fahrer wurde zudem ein verbotenes Butterflymesser sichergestellt, einer der Mitfahrer hatte einen gefälschten bulgarischen Ausweis dabei. Nach einem weiteren Insassen war zuvor bereits wegen illegaler Einreise gefahndet worden. Die zuständige Staatsanwaltschaft habe mehrere Strafverfahren eingeleitet, hieß es weiter.

 

Am Samstag gegen 13.30 Uhr wurde bei der Ausreise nach Tschechien ein Mercedes Sprinter, besetzt mit neun ukrainischen Staatsangehörigen, festgestellt und einer Kontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Fahnder der Grenzpolizeigruppe Furth im Wald neben drei entwendeten Fahrrädern und diversem Baustellenmaterial auch wertvolle Gerüstwände, Stahlseile und eine Motorsense sicher. In dem Kleinbus befanden sich zudem Kaffeepackungen im Wert von mindestens 500 EUR, für die keine Kaufquittungen vorlagen. Es stellte sich bei den ersten Befragungen heraus, dass die Männer im Alter von 20-30 Jahren allesamt ihren Wohnsitz in der Ukraine haben und ohne gültige Arbeitsvisa in Belgien und Deutschland gearbeitet hatten. Beim Fahrer wurde ein verbotenes Butterflymesser aufgefunden und sichergestellt, ein weiterer Mitfahrer führte einen gefälschten bulgarischen Ausweis mit. Gegen einen dritten Insassen lag bereits eine Fahndungsnotierung wegen illegaler Einreise vor. Der Gesamtwert der sichergestellten Gegenstände wird derzeit auf ca. 5000 EUR geschätzt, die Ermittlungen hierzu sind im Gange. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurden zahlreiche Strafverfahren eingeleitet und hierfür Sicherheitsleistungen einbehalten. Die anschließende Sachbearbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei Furth im Wald, welche die Abarbeitung der ausländerrechtlichen Verstöße übernahm. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durften die Männer ihre Heimreise in einem sichtlich „leichteren“ Fahrzeug fortsetzen.

 

PI Furth im Wald/dpa

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