Die beiden 15-jährigen Deutschen mussten nach dem Einsatz von ihren Eltern bei der Bundespolizei abgeholt werden.
Gegen 18:30 Uhr kontrollierten die Beamten den Zug aus Prag. Auf Nachfrage, ob sie verbotene Gegenstände dabeihätten, verneinten die Jugendlichen dies zunächst.
Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Polizisten jedoch zwei Schlagringe, zwei Butterflymesser, ein Springmesser sowie illegale Feuerwerkskörper. Die Beamten stellten die Waffen und die Böller sicher.
Ersten Ermittlungen zufolge sollen die beiden Jungen die Gegenstände gemeinschaftlich über die Grenze geschmuggelt haben.
Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, das Sprengstoffgesetz, das Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter sowie gegen die Gefahrgutverordnung.
Die Beamten informierten außerdem das zuständige Jugendamt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die beiden Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigten.