Die Bundespolizei hat am Freitag einen Kleintransporter am deutsch-tschechischen Grenzübergang Schafberg bei Furth im Wald gestoppt. Bei der Kontrolle der beiden Insassen hörten die Beamten Hundegebell von der Ladefläche.
Im Laderaum des bulgarischen Fahrzeugs befanden sich sieben Hunde, die in Käfigen transportiert wurden. Für alle Tiere haben die nötigen Dokumente gefehlt. Die Hunde sollten in den Niederlanden verkauft werden. Die vorgelegten Impfpässe waren zudem manipuliert.
Da die hygienischen Bedingung und die Versorgungsmöglichkeit für die Hund mehr als zu wünschen übrig ließen, wurde das Veterinäramt des Landratsamt Cham informiert. Daraufhin wurden zwei Amtstierärzte hinzugezogen, die die Situation einordnen sollten. Die Hunde wurden in ein Tierheim gebracht und versorgt.
Gegen die beiden Bulgaren wird nun wegen Verstöße nach dem Tierschutzgesetz und Urkundenfälschung ermittelt.
PI Furth im Wald/JM