Di., 13.07.2021 , 17:14 Uhr

Zoll Regensburg

Furth im Wald: „Gut gepolstert“ - Further Zöllner finden 14.000 Schmuggelzigaretten unter Sitzbankpolster

Bei der Kontrolle eines Autos haben Zollbeamte unter anderem 14.000 unerlaubt mitgebrachte Zigaretten in professionell angefertigten Verstecken im Autoinneren festgestellt.

Vor wenigen Tagen überprüften Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg auf einem Autobahnrastplatz nahe Straubing einen aus Südosteuropa kommenden Kleintransporter.

Auf Nachfrage gaben die insgesamt fünf Fahrzeuginsassen an, sich auf dem Weg nach Belgien zu befinden und Zigaretten nur im erlaubten Rahmen dabei zu haben. Allerdings hatten die Reisenden nicht mit der Hartnäckigkeit der Further Zollner gerechnet: Nachdem die Gepäckstücke mit negativem Ergebnis abgesucht wurden, nahmen die Zöllner den Innenraum des Autos genauer unter die Lupe. Dabei stellten die Zollbeamten sowohl in der Lehne als auch in der Sitzbank selbst einen nachträglich angebrachten, mit Zigaretten befüllten Hohlraum fest.

Die sehr professionell gefertigten Verstecke bedurften einiger handwerklicher Fähigkeiten, um geöffnet werden zu können: Nach dem Öffnen des Hohlraums der Sitzbank kamen insgesamt 6.000 Stück unversteuerte Zigaretten zum Vorschein, weitere 8.000 Stück Schmuggelzigaretten fanden die Zöllner in der Rückenlehne, nachdem der Stoffbezug entfernt wurde.

Die Further Zöllner stellten die Schmuggelzigaretten sicher und leiteten gegen den 35- jährigen Fahrer, der sich zu den unversteuerten Zigaretten bekannte, ein entsprechendes Verfahren ein. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf ca. 2.400 Euro.

Nach der Teilentrichtung einer durch die zuständige Staatsanwaltschaft Landshut festgesetzten Sicherheitsleistung konnten die fünf Personen ihre Fahrt fortsetzen.

Weiteren Ermittlungen erfolgten durch das Zollfahndungsamt München.

 

Hauptzollamt Regensburg/JM

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