Do., 30.07.2026 , 08:16 Uhr

Furth im Wald: Großangelegte Vermisstensuche nach 13-Jähriger endet glücklich

Eine 13-Jährige ist in der Nacht zum Donnerstag nach einer groß angelegten Vermisstensuche in Furth im Wald wohlbehalten gefunden worden.

Zahlreiche Einsatzkräfte suchten über mehrere Stunden nach dem Mädchen, das nach dem Besuch der Generalprobe des Drachenstich-Festspiels verschwunden war.

Mädchen kehrt nach Toilettengang nicht zurück

Die 13-Jährige verbrachte gemeinsam mit ihren Pflegeeltern den Urlaub auf einem Campingplatz in Furth im Wald. Nach der Rückkehr von der Generalprobe des Drachenstich-Festspiels wollte sie noch die Toilettenanlage aufsuchen. Als sie nicht zurückkehrte, suchte die Familie zunächst selbst nach dem Mädchen. Gegen 00:45 Uhr wurde schließlich die Polizei verständigt.

Großaufgebot an Einsatzkräften

Aufgrund des Alters der Vermissten und der örtlichen Gegebenheiten wurde umgehend eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Neben zahlreichen Polizeistreifen wurden auch Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG, Wasserwacht und Bergwacht alarmiert. Die Einsatzleitung wurde im Rettungszentrum Furth im Wald eingerichtet.

Auch Bürgermeister Sandro Bauer informierte sich vor Ort über den Stand der Suchmaßnahmen.

Nach einer gemeinsamen Lagebesprechung wurden weitere Einsatzkräfte angefordert. Wegen der Nähe zum Drachensee, zum Fluss Chamb sowie zum bewaldeten Gelände am Dieberg kamen zusätzlich Wasserrettungskräfte und die Bergwacht zum Einsatz. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft.

Mädchen nach rund drei Stunden gefunden

Mit dem stetig erweiterten Suchradius gelang schließlich gegen 03:30 Uhr der entscheidende Erfolg. Die 13-Jährige wurde im Bereich des Cave-Gladium-Geländes aufgefunden.

Nach Angaben der Polizei befand sich das Mädchen in einer psychischen Ausnahmesituation. Sie war apathisch und hatte sich selbst leichte Verletzungen zugefügt. Der Rettungsdienst brachte sie auf Anordnung der Polizei in eine Fachklinik.

Polizei bedankt sich bei allen Helfern

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei allen beteiligten Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG, Wasserwacht und Bergwacht für die reibungslose Zusammenarbeit. Das schnelle und koordinierte Vorgehen habe maßgeblich dazu beigetragen, dass die 13-Jährige wohlbehalten aufgefunden werden konnte.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Furth im Wald / MF

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