Am Tag vor Heiligabend fanden die Beamten in einem Zug aus Prag rund 1,5 Kilogramm Feuerwerk der Kategorie F3 im Gepäck eines 49-Jährigen. Für diese Kategorie wäre in Deutschland eine spezielle Erlaubnis nötig – die der Mann nicht hatte.
Einen Tag später wurde erneut ein Zug aus Tschechien kontrolliert: Ein 19-Jähriger hatte sechs Kilogramm an verbotenen Feuerwerkskörpern dabei. Gegen beide Männer ermittelt die Bundespolizei nun unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz.
Am Freitag entdeckten die Beamten in einem Auto mit vier jungen Männern weitere gefährliche Gegenstände: ein halbes Kilogramm illegale Böller, eine Softair-Pistole samt 1.000 Schuss Munition, Springmesser, Butterflymesser, Schlagringe und Teleskopschlagstöcke.
Einige Stunden später kontrollierte die Polizei einen 16-jährigen Mofafahrer, der ebenfalls eine verbotene Softair-Waffe bei sich hatte.
Die Bundespolizei stellte alle verbotenen Gegenstände sicher. Gegen die vier Insassen des Autos im Alter zwischen 16 und 19 Jahren sowie gegen den Mofafahrer wurden Ermittlungen eingeleitet.
dpa / TK