Gegen 14.15 Uhr kontrollierten Fahndungskräfte am Grenzübergang Furth im Wald ein Auto. Im Kofferraum stießen die Beamten auf die Nachbildung eines Sturmgewehrs. Außerdem fanden sie drei Maschinengewehrgurte mit insgesamt 253 Munitionshülsen.
Bei einem Teil der Hülsen waren die Zündhütchen noch intakt. Damit handelt es sich laut Bundespolizei um explosionsgefährliche Gegenstände.
Eine Berechtigung für den Transport oder Besitz der Gegenstände konnte der 44-Jährige nicht vorweisen. Die Bundespolizisten stellten deshalb sowohl die Sturmgewehrattrappe als auch die Munition sicher.
Das Bundespolizeirevier ermittelt nun wegen möglicher Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, das Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter, die Gefahrgutverordnung sowie das Waffengesetz.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der 44-Jährige seine Reise fortsetzen.
BPOLI Waldmünchen / FC