Do., 27.07.2023 , 15:19 Uhr

Furth im Wald: 30-Jährige war schon seit Jahren illegal in Europa

Die Bundespolizei berichtet von einer 30-Jährigen, die schon seit Jahren im Schengen-Raum lebt. Bei einer Verkehrskontrolle war die Frau aufgefallen.

Die Mitteilung der Bundespolizei

Der Further Zoll hat am Mittwochnachmittag (26. Juli) die illegale Einreise einer 30-jährigen Venezolanerin unterbunden. Wie sich herausstellte, hielt sich die Frau über 3 Jahre illegal im Gebiet der Schengener Staaten auf. Die Bundespolizei hat den illegalen Aufenthalt der Frau in Deutschland beendet und ermittelt jetzt.

Gegen 16:30 Uhr kontrollierten Beamte der Further Zollbehörde eine graue Limousine mit deutscher Zulassung an der B20 nach der Einreise aus Tschechien. Die Beifahrerin, eine 30-jährige Venezolanerin konnte sich lediglich mit ihrem Reisepass ausweisen. In dem Dokument fanden die Beamten nur einen Einreisestempel vom Flughafen Madrid von Anfang März 2020. Die weiteren Ermittlungen übernahm dann die grenzpolizeilich zuständige Bundespolizei.

In ihrer Vernehmung gab die Frau an, sich seit ihrer Einreise in Spanien im Gebiet der Schengener Staaten aufgehalten zu haben. Ein Dokument für den legalen Aufenthalt konnte sie nicht vorweisen. Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass die Frau zwar schon zweimal einen Aufenthaltstitel in Spanien beantragt hatte, die spanischen Behörden aber ihre Anträge in beiden Fällen abgelehnt haben. In Tschechien habe die 30-Jährige in einem Nachtclub gearbeitet.

Die Bundespolizei hat den illegalen Aufenthalt der Frau in Deutschland beendet und sie nach Tschechien zurückgeschoben. Am Donnerstag übergaben Bundespolizisten die Venezolanerin in Domažlice an die in Tschechien zuständige Behörde.

Gegen den Fahrer des Pkw, einen 28-jährigen Syrer mit legalem Wohnsitz in der Oberpfalz, ermittelt die Bundespolizei jetzt wegen Beihilfe zur illegalen Einreise nach Deutschland.

Pressemitteilung

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