Mo., 13.03.2017 , 08:00 Uhr

Freie Wähler: Hubert Aiwanger als Spitzenkandidat für Bundestagswahl nominiert

Die Freien Wähler haben am Samstag in Regensburg ihren Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger zum Spitzenkandidaten der bayerischen Liste für die Bundestagswahl nominiert. Aiwanger erhielt 140 von 141 abgegebenen gültigen Stimmen, wie die Partei mitteilte.

«Die Freien Wähler sind die Bürger- und Heimatpartei, die dringend nötig ist, damit in Deutschland eine bessere Politik gemacht wird. Merkel und Schulz sind die zwei Seiten derselben Medaille», sagte Aiwanger in seiner Rede.

Unter anderem kritisierte er die «Blockadepolitik» von Grünen und Linken in der Flüchtlingspolitik. Beide Parteien seien verantwortlich dafür, dass Marokko, Algerien und Tunesien weiterhin als sichere Herkunftsländer eingestuft werden. Die CSU kritisierte Aiwanger dafür, dass sie sich für eine Abgabe der Autobahnen an eine Betreibergesellschaft einsetzte und den Griechenland-Rettungsschirmen zugestimmt habe.

dpa/MF

Das könnte Dich auch interessieren

02.03.2026 Landkreis Regensburg: U18-Wahl mit digitalem Pilotprojekt erzielt hohe Beteiligung Der Landkreis Regensburg erzielte bei der erstmals auch digital durchgeführten U18-Wahl mit 1.247 abgegebenen Stimmen und einer Wahlbeteiligung von 17,40 Prozent ein über dem bayernweiten Durchschnitt liegendes Ergebnis und setzte damit ein Zeichen für moderne Jugendbeteiligung. 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 22.10.2025 Regensburg/Berlin: Folgt Friedrich Merz der Einladung von Peter Aumer in die Domstadt? Seit vergangener Woche erntet Bundeskanzler Friedrich Merz ordentlich Kritik, wegen einer Aussage zur Migrationspolitik. Bundestagsabgeordneter Peter Aumer reagiert darauf mit einem offenen Brief und einer Einladung nach Regensburg. 23.09.2025 Franz Josef Strauß soll in die Walhalla aufgenommen werden Die Ruhmeshalle Walhalla bei Donaustauf könnte bald um eine prominente Persönlichkeit erweitert werden: Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß (1915–1988) soll dort eine Büste erhalten. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer Rede im Kloster Banz an.