Mo., 01.05.2023 , 12:10 Uhr

Freibäder öffnen: Preise stabil, Personal dringend gesucht

Noch lassen die heißen Tage auf sich warten, dennoch beginnt die Freibadsaison. Die Eintrittspreise bleiben vielerorts stabil, doch viele Badbetreiber klagen über Personalmangel.

Die Freibadsaison geht in diesen Tagen in Bayern los. Je nach Wetterlage sollen die ersten Bäder Anfang Mai geöffnet werden, andere Mitte des Monats nachziehen, wie mehrere bayerische Städte und kommunale Bäderbetriebe mitteilten. Beste Badebedingungen werden allerdings zunächst nicht erwartet: Nach Angaben des Deutschen Wetter-Dienstes (DWD) startet der Monat insbesondere in Südbayern mit reichlich Regen.

Allein in München kann man demnächst zwischen sieben Freibädern wählen, wie eine Sprecherin der Stadtwerke sagt: Im Schyrenbad im Stadtteil Untergiesing kann man voraussichtlich ab 2. Mai schwimmen gehen, sechs weitere Badeanstalten folgen voraussichtlich Mitte Mai.

In Regensburg sollten das Wöhrdbad und der Außenbereich des Westbades ebenfalls Anfang Mai öffnen – sofern das Wetter mitspielt. Das Wöhrdbad war am Montag den Angaben nach noch geschlossen.

Genügend Freibadpersonal zu finden, ist vielerorts schwierig. «Leider können wir derzeit nicht alle freien Stellen besetzen», sagt Matthias Bach, Operativer Geschäftsleiter des städtischen Eigenbetriebs NürnbergBad. «Gleichwohl konnten wir zumindest mehr Personal gewinnen als in den Vorjahren.» In Augsburg fehlten vor allem Rettungsschwimmer für die vier städtischen Freibäder, berichtet Jürgen K. Enninger, Referent für Kultur, Welterbe und Sport.

Auch in der Landeshauptstadt engagiert man weiterhin Saisonpersonal für die Freibäder. «Man merkt immer noch die Nachwirkungen der Corona-Zeit, in der sich viele „Stamm-Saisonkräfte“ wegen Bäderschließungen anderweitig orientiert hatten», sagt die Sprecherin der Stadtwerke. Immerhin: Bei Infotagen in den Bädern habe man einige Interessenten gefunden. Diese konnten dann auch gleich eine Schwimmprüfung absolvieren.

Trotz hoher Kosten für Strom und Gas wollen viele Freibadbetreiber die Eintrittspreise stabil halten. Preiserhöhungen seien nicht geplant, heißt es aus Augsburg, Nürnberg und Regensburg. In Nürnbergs städtischen Freibädern soll das Wasser in den Becken wie schon 2022 nur mit Sonnenenergie erwärmt werden, berichtet Matthias Bach: «Dadurch sparen wir sowohl Energie als auch Kosten und CO2-Äquivalente.»

In Würzburg seien die Eintrittspreise für das Dallenbergbad und das Schwimmbad Nautilus «moderat angepasst» worden, berichtet eine Sprecherin der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH, die die kommunalen Bäder betreibt. Es sei die erste Preiserhöhung seit 2006. In München kläre sich die Preisfrage erst noch, teilten die Stadtwerke mit.

dpa

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