Do., 12.11.2015 , 10:38 Uhr

Flüchtlinge beschäftigen Bayerns Bischöfe

Die Flüchtlingskrise hat Bayerns katholische Bischöfe auf ihrer Herbstvollversammlung beschäftigt. Auf dem Freisinger Domberg berieten die Oberhirten der sieben Bistümer seit Dienstag darüber, wie in kirchlichen Einrichtungen weitere Migranten untergebracht werden können. Über die Ergebnisse informiert der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz und Münchner Kardinal Reinhard Marx am Donnerstag (13.30 Uhr) die Öffentlichkeit.

Am Wochenende war bekanntgeworden, dass sich die Bistümer die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen in ihren Einrichtungen weitgehend vom Staat erstatten lassen. Ein Sprecher nannte dies ein normales Verfahren. Von den rund 1000 Plätzen für Migranten im Erzbistum München-Freising würden aber 200 weitgehend kostenlos zur Verfügung gestellt.

In der Freisinger Bischofskonferenz sind die sieben bayerischen Diözesen München-Freising, Bamberg, Augsburg, Eichstätt, Regensburg, Passau und Würzburg sowie aus historischen Gründen das Bistum Speyer vertreten.

dpa/MF

Das könnte Dich auch interessieren

13.03.2026 Maxhütte-Haidhof: Knochenfund gibt Rätsel auf – Kripo ermittelt wegen ungeklärtem Todesfall Am Freitag, 20. Februar 2026, sind bei Waldarbeiten in einem Waldstück bei Ibenthann menschliche Knochen entdeckt worden. 13.03.2026 Heute Abend im Programm 12.03.2026 Bayern: Landesweiter Probealarm am 12. März 2026 testet Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast Am Donnerstag, 12. März 2026, findet ab 11:00 Uhr im gesamten Freistaat Bayern der landesweite Probealarm statt. 09.03.2026 Neumarkt i.d. Opf./Leipzig: Lange Haftstrafen für Mord auf Bahngleis bestätigt Sie schlugen einen Mann bewusstlos und legten ihn auf ein Bahngleis. Dort überrollte ihn ein Zug. Jetzt steht fest, dass zwei Männer dafür lange ins Gefängnis müssen.