Do., 03.03.2016 , 12:39 Uhr

Filialschließungen bei Sparkasse Regensburg: 17 mögliche Standorte genannt

Die Sparkasse Regensburg will in Stadt und Landkreis Filialen schließen. Heute wurden in einer Pressemitteilung 17 Standorte genannt, die betroffen sein könnten. Es handelt sich um einen Vorschlag, endgültig ist die Liste noch nicht. Die Sparkasse reagiert damit nach eigenen Angaben auf verändertes Kundenverhalten und die anhaltende Niedrigzinsphase.

Der Vorstand habe dem Verwaltungsrat dazu ein Paket an Maßnahmen vorgeschlagen, das auch die Schließung von Filialen beinhalte. Konkret schreibt das Unternehmen:

„Aufgrund objektiver Kriterien wie zum Beispiel Kundenfrequenz, Kundenzahl oder nachgefragter Serviceleistungen in den Filialen hat der Vorstand 17 Standorte vorgeschlagen, die geschlossen werden sollen.“

Konkret betrifft der Vorschlag diese Filialen:
  • Agnesstraße
  • Pentling
  • Uni-Klinikum
  • Pfatter
  • Wiesent
  • Barbing
  • Alteglofsheim
  • Thalmassing
  • Hagelstadt
  • Pfakofen
  • Eggmühl
  • Pielenhofen
  • Pettendorf
  • Hainsacker
  • Steinweg
  • Stadtamhof
  • Bernhardswald
In Köfering soll eine neue Filiale entstehen.
„Diese Liste ist ein Vorschlag. Eine Entscheidung dazu ist noch nicht gefallen. Diese trifft der Verwaltungsrat als verantwortliches Gremium. Danach werden wir die tatsächlich betroffenen Kunden, Mitarbeiter und Bürgermeister informieren“, stellt Franz-Xaver Lindl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Regensburg den Ablauf klar.
„Die Sparkasse Regensburg trägt Verantwortung für mehr als 160.000 Kunden, für fast 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die gesamte Region, die in vielfältiger Weise von der Sparkasse profitiert. Wir wollen diese gestaltende Rolle für die Menschen, für die Unternehmen, für die öffentliche Hand in Stadt und Landkreis Regensburg auch in Zukunft übernehmen. Dafür müssen wir uns zukunftsfähig aufstellen. Mit weniger, aber größeren Beratungszentren können wir dies nachhaltig bewerkstelligen“, so Lindl weiter.
Pressemitteilung/MF

Das könnte Dich auch interessieren

23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 05.02.2026 Konjunkturumfrage: Industrie tastet sich vor, Bau bleibt Sorgenkind Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim zeigt zum Jahresbeginn leichte Aufwärtssignale, jedoch keinen breiten wirtschaftlichen Aufschwung. Grundlage sind die Rückmeldungen von 280 Unternehmen aus der Region. Die Wirtschaftslage stagniert weiterhin, auch wenn sich in einzelnen Branchen vorsichtiger Optimismus bemerkbar macht. Verhaltene Entwicklung in Industrie, Handel und Tourismus „Insgesamt spiegelt unsere Konjunkturumfrage 27.01.2026 Regensburg: Aumovio baut Stellen ab Schlechte Nachrichten für die Mitarbeitenden von Aumovio: einige von ihnen könnten bis Ende des Jahres ihren Job verlieren. 02.01.2026 Neue Stromleitungen: Bayernwerk startet massiven Netzausbau Das Bayernwerk mit Sitz in Regensburg will in den kommenden Jahren zehntausende Kilometer neuer Stromleitungen errichten. Hintergrund ist der grundlegende Umbau der Stromversorgung in Bayern und Deutschland hin zu erneuerbaren Energien. „Wir bauen bis 2030 ungefähr 40.000 Kilometer Mittel- und Niederspannungsleitungen, das entspricht einmal rund um den Äquator“, sagte Vorstandschef Egon Westphal der Deutschen Presse-Agentur.