Do., 03.05.2018 , 08:38 Uhr

Feuer im Freizeitpark: Polizei spricht von Brandstiftung

Das Feuer in einem Freizeitpark am Steinberger See wurde vorsätzlich verursacht. Das hat das Polizeipräsidium Oberpfalz mitgeteilt. Da sich die Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung verdichten, gründete die Kriminalpolizeiinspektion Amberg eine Ermittlungsgruppe, die sich nun intensiv mit dem Brandfall beschäftigt. Zudem erhoffen sich die Ermittler neue Erkenntnisse durch Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Amberg gehen aufgrund der bisher gewonnen Erkenntnisse davon aus, dass das Feuer an dem Verwaltungsgebäude in den Nachtstunden von Freitag auf Samstag (27./28.04.) vorsätzlich gelegt wurde. Zur Klärung der genauen Tatumstände und zur Ergreifung des Verantwortlichen gründete die Kriminalpolizeiinspektion Amberg eigens eine Ermittlungsgruppe. Dieser gehören neben den Brandermittlern des Fachkommissariates auch Spezialisten der Spurensicherung und weitere Angehörige der Kripo Amberg an. Bereits am Samstagnachmittag machten sich Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes ein Bild von der Situation am Brandort und brachten ihre Rückschlüsse in das Ermittlungsverfahren mit ein.

Nach Begutachtung der Brandortes durch verschiedene Fachstellen lässt sich die genaue Schadenshöhe noch nicht feststellen. Es liegt aber durchaus im Bereich des Möglichen, dass ein Millionenschaden entstanden ist.

Die Ermittler bitten dringend um Hinweise zu Personen oder Fahrzeugen, die in den Nachtstunden von Freitag auf Samstag im Bereich des Brandortes bemerkt wurden.
Hierbei ist es nicht relevant, ob die Wahrnehmungen des Beobachters mit dem Brandgeschehen in Verbindung gebracht werden.
Die Kripo Amberg bittet um Mitteilungen zu allen Personen oder Fahrzeugen, die sich am oder im Umfeld des Geländes aufgehalten haben unter der Tel.-Nr. 09621/890-0, oder an jede andere Polizeidienststelle.

pm/LS

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