So., 07.04.2024 , 15:40 Uhr

Fast 28 Grad in Regensburg - Vorläufiger Wärmerekord in Bayern

Die Bäume blühen, auf den Feldern sprießt es, die ersten Badegäste stürzen sich in noch kalte Fluten: Es ist sommerlich schön und sehr warm - und das Anfang April.

In Bayern war es an diesem Wochenende vermutlich so warm wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im ersten April-Drittel: Am Samstag sei in Regensburg ein Spitzenwert von 27,9 Grad gemessen worden, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag.

Der höchste in der ersten Dekade des Monats vom 1. bis 10. April gemessene Wert im Freistaat lag bislang gut ein Grad darunter: Im Jahr 1961 waren in Wasserburg 26,8 Grad registriert worden. Bei den jetzt registrierten 27,9 Grad handelt es sich um eine vorläufige Zahl. Die Daten werden in den kommenden Tagen noch mal überprüft.

Den zweithöchsten Wert verzeichnete der DWD am Samstag mit 27,8 Grad in Wielenbach im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau unweit des Starnberger Sees. Auch in München wurde der bisherige Rekord vermutlich gebrochen: Dort hatte es am Samstag 27,1 Grad – der bisher höchste Wert lag knapp ein Grad darunter bei 25,2 Grad im Jahr 2011. An der Zugspitze wurden am Samstag 6,1 Grad gemessen. Dort läuft es noch bis zum 1. Mai der Skibetrieb.

Das warme Wetter lockte zahlreiche Sonnenhungrige in die Biergärten, in Parks und an Seen. Die Wasserwacht und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bayern warnten davor, insbesondere nach einem längeren Aufenthalt in der Sonne in die noch sehr kühlen Gewässer zu springen.

Die Wassertemperaturen lagen teils um die zehn Grad – gerade kleinere Gewässer erwärmten sich jedoch schneller. Am Deiniger Weiher bei München etwa hatte es an der Wasseroberfläche etwa 16 Grad.

Am Sonntag sollten ähnliche Temperaturen erreicht werden wie am Vortag. Die Meteorologen hatten sogar Spitzenwerte bis 30 Grad erwartet – am Sonntag hieß es, die Marke werde womöglich doch nicht geknackt. Schleierwolken und Saharastaub sorgten zunächst für eine geringere Sonneneinstrahlung.

Verantwortlich für das ungewöhnlich warme Wetter sind laut DWD Hoch «Olli» und Sturmtief «Timea». Beide pumpen den Meteorologen zufolge subtropische Warmluft von Südwesten Richtung Deutschland. Die extremen Temperaturen seien somit nicht allein mit dem Klimawandel zu erklären, hieß es.

 

dpa

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