Di., 21.07.2026 , 14:34 Uhr

Fahrradsicherheitsaktion in Regensburg – Radaktionstag am 28. Juli

Am 28. Juli 2026 führen die Polizeiinspektionen Regensburg Süd und Nord sowie die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg gemeinsam mit dem Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg einen stadtweiten Radaktionstag durch.

Im Fokus stehen insbesondere Rotlichtverstöße, sogenannte Geisterradler, technische Mängel sowie die Fahrtüchtigkeit von Verkehrsteilnehmern. Auch E-Scooter werden in die Kontrollen einbezogen.

Wer:
Die Polizeiinspektionen Regensburg Süd und Nord, die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg, die Zentralen Ergänzungsdienste, der Verkehrsüberwachungsdienst sowie der Kommunale Ordnungsservice der Stadt Regensburg beteiligen sich an der Aktion.

Wo:
Die Maßnahmen finden im gesamten Stadtgebiet statt – insbesondere an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten mit hohem Fahrradaufkommen.

Wie:
Geplant sind stationäre und mobile Kontrollen sowie technische Überprüfungen von Beleuchtung, Bremsen und Tachos an E-Bikes und E-Scooter. Zudem werden Alkohol- und Drogenschnelltests durchgeführt. Ergänzend dazu erfolgen Kontrollen im LKW-Verkehr, da insbesondere abbiegende Lastkraftwagen durch den toten Winkel immer wieder gefährliche Situationen verursachen.

Warum:
Seit mehreren Jahren steigt die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern und E-Scooter kontinuierlich an. Im vergangenen Jahr war bei rund jedem zweiten Verkehrsunfall mit Verletzten in Regensburg ein Fahrradfahrer beteiligt. Zudem waren Fahrradfahrende bei mehr als jedem zweiten dieser Unfälle Hauptverursacher.

Die Aktion umfasst neben den Kontrollen auch präventive Maßnahmen und persönliche Gespräche – etwa zur Bedeutung des Fahrradhelms für die eigene Sicherheit. Ziel des Radaktionstags ist es, das Bewusstsein für gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu stärken und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu erhöhen.

Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit dem Verkehrssicherheitsprogramm 2030 des Bayerischen Innenministeriums. Dieses verfolgt das Ziel, die Zahl der Verletzten und Getöteten im Straßenverkehr weiter zu senken und besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer besser zu schützen.

 

PI Regensburg Süd

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