Die bei dem Angriff verletzte Frau berichtete als erste Zeugin, wie sich die Situation in dem Zug plötzlich zuspitzte und der ihr unbekannte Mann zuschlug. Sie habe zuvor einen Fahrgast und ihren Sohn gebeten, die Polizei zu rufen. Daraufhin habe der Angreifer den Fahrgast niedergeschlagen und sei dann auf ihre Sitzgruppe zugekommen, sagte die 52-Jährige.
Um mögliche Schläge gegen ihre drei Kinder abzuwehren, sei sie aufgestanden und von der Axt am Kopf getroffen worden.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte aufgrund einer psychischen Erkrankung schuldunfähig und weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit ist und beantragte seine dauerhafte Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung.
Es sind sechs weitere Verhandlungstage für den Prozess angesetzt. Das Urteil könnte im Juli fallen.
dpa