Mo., 30.11.2015 , 09:16 Uhr

Fahndungserfolg: Schwimmlehrer hatte 572 Radkappen im Gepäck

Ein Schwimmlehrer aus Polen führte in seinem Kleintransporter insgesamt 572 Radkappen verschiedener Hersteller mit. Der 37-jährige Pole war am Sonntag, 29.11. um 12.15 Uhr auf der Autobahn in Richtung tschechische Republik unterwegs. Bei der Kontrolle entdeckte die Polizeiinspektion Fahndung (PIF) im Laderaum des Daimler-Benz neue und gebrauchte Radkappen im geschätzten Gesamtwert von 7500 Euro. Der Sporttrainer zeigte einen gefälschten Kaufbeleg eines angeblichen italienischen Schrotthändlers vom 28.11.2015 vor.

Da der 37-Jährige bereits im Raum Nürnberg wegen besonders schweren Diebstahls und auch einschlägig wegen Radkappen- und Felgendiebstählen bereits aufgefallen und von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war, wurden die Fahrzeugteile der Marken Skoda, Audi, Renault, Citroen, Mercedes und VW beschlagnahmt. Im Fahrzeug befanden sich zudem ein paar Batterien, Felgen, Reifen, Stoßstangenteile und 4 Feuerlöscher mit deutscher Aufschrift. Nicht zuletzt wurde ein silberfarbenes Trekking-Rad der Marke Mifa sichergestellt. Eine aufgefundene Tageszeitung wies auf den Stuttgarter Stadtbezirk Zuffenhausen und Autoteile auf den Raum bei Baden Baden hin und ließ vermuten, dass die Autoteile in Baden Württemberg entwendet worden sind.

Bei der weiteren Überprüfung des Fahrzeuges wurde festgestellt, dass das Navigationsgerät der Marke „TomTom“ 2014 aus einer Autowerkstatt in Wolnzach gestohlen wurde. Da die anderen Autoteile noch keinem Tatort zugeordnet werden konnten, sucht die PIF Waidhaus die Eigentümer der beschlagnahmten Autoteile und bittet unter Telefon 09652/1890 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle um Hinweise. Gegen den Polen wurde wegen Diebstahl, Urkundenfälschung und Hehlerei ein Strafverfahren eingeleitet.

PM/MF

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