Do., 28.05.2020 , 17:06 Uhr

Evangelische Kirche: Digitalisierungsschub durch Corona

Die Corona-Krise hat der evangelischen Kirche in Deutschland zu einem Digitalisierungsschub verholfen. 

Künftig soll es verstärkt sogenannte «hybride» Gottesdienstformate geben, die analog und digital mitgefeiert werden können, kündigte der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Donnerstag in seiner Pfingstbotschaft an. «Aus der Kraft des Pfingstgeistes kann mitten in der Krise ein Aufbruch in eine bessere Zukunft werden», sagte der EKD-Ratsvorsitzende.

 

Erste Auswertungen einer Studie bestätigen seinen Angaben zufolge, dass die Krise in der evangelischen Kirche einen nachhaltigen Digitalisierungsschub ausgelöst hat. Die Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi) erstelle derzeit eine Studie, für die 116 Kirchenkreise und Dekanate zu ihren Erfahrungen mit «digitalen Verkündigungsformaten» während der Corona-Krise befragt werden sollen.

Ein erstes Ergebnis daraus: Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden gab an, die digitalen Formate fortführen zu wollen. Mitte Juni sollen alle Ergebnisse vorliegen und vorgestellt werden.

 

dpa

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