Mo., 11.05.2026 , 10:45 Uhr

Eschlkam: Wilde Verfolgungsjagd bis nach Tschechien

Die Polizeiinspektion Furth im Wald berichtet von einem Mann, der vor einer Polizeikontrolle geflüchtet ist - und mit seiner Fahrweise möglicherweise Verkehrsteilnehmer gefährdet hat.

Am Freitagnachmittag (08.05.2026) hat sich ein Pkw-Fahrer in Eschlkam einer Grenzkontrolle entzogen und ist mit stark überhöhter Geschwindigkeit geflüchtet. Die Verfolgung führte über mehrere Ortschaften bis nach Tschechien, wo der Mann nach einem Unfall festgenommen wurde.

Flucht vor Grenzkontrolle in Eschlkam

Gegen 17:30 Uhr wollten Beamte der Grenzpolizeigruppe Furth im Wald auf der Neumarker Straße einen Seat Altea mit tschechischer Zulassung kurz nach der Einreise nach Deutschland anhalten und kontrollieren.

Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltesignale und flüchtete. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr er in Richtung Seugenhof, weiter nach Stachesried und anschließend über die Staatsstraße in Richtung Furth im Wald. Dort verloren die Beamten den Wagen zunächst aus den Augen.

Erneute Sichtung und weitere Flucht

Gegen 20:30 Uhr entdeckten die Polizisten den dunklen Seat erneut im Gemeindebereich Eschlkam. Auch beim zweiten Versuch, das Auto anzuhalten, setzte der Fahrer seine Flucht fort – erneut mit rücksichtsloser Fahrweise.

Die Strecke führte diesmal über die Freibachstraße in Eschlkam, durch den Ortsteil Großaign und weiter in Richtung Grenzübergang.

Verfolgung bis nach Tschechien

Im Rahmen der Nacheile folgten die Beamten dem Fahrzeug auch über die Grenze hinweg. Kurz vor der tschechischen Ortschaft Kdyne verloren sie den Wagen jedoch erneut aus den Augen und brachen die Verfolgung ab.

Die inzwischen informierte tschechische Polizei stellte den flüchtigen Seat später im Stadtgebiet von Kdyne fest. Das Fahrzeug war dort verunfallt.

Festnahme nach Unfall – Fahrer ohne Führerschein

Der Fahrer, ein 36-jähriger Tscheche aus Kdyne, wurde festgenommen. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann keine Fahrerlaubnis besitzt. Zudem stand er offenbar unter Drogeneinfluss, ein Drogenschnelltest verlief positiv.

Auf deutscher Seite wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gegen den 36-Jährigen ermittelt.

Polizei sucht gefährdete Verkehrsteilnehmer

Fahrzeugführer und Fußgänger, die am Freitag zu den genannten Zeiten zwischen Seugenhof und Stachesried, auf der Staatsstraße 2154 sowie später auf der Staatsstraße 2140 von Eschlkam in Richtung Landesgrenze gefährdet wurden, sollen sich bei der Polizeiinspektion Furth im Wald melden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Furth im Wald / MF

Das könnte Dich auch interessieren

20.09.2026 Painten: Werkstatttür beschädigt – Schaden im vierstelligen Bereich Schaden am frühen Morgen entdeckt Am Samstag, 19. September, gegen 6 Uhr meldete ein 43-jähriger Mann die Beschädigungen an der Werkstatttür seiner Firma. Nach bisherigen Erkenntnissen entstanden diese in der Nacht vom 18. auf den 19. September. Türrahmen stark nach innen gedrückt Bei der Überprüfung vor Ort stellte die Polizei fest, dass die Werkstatttür weiterhin 20.09.2026 Arrach: Unbekannter manipuliert Bremsen an Auto – Polizei sucht Zeugen Muttern an Bremssätteln gewaltsam entfernt Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere Muttern der Bremssättel an der Vorderachse gewaltsam entfernt. Durch die Manipulation an den Bremsen entstand ein Sachschaden von rund 600 Euro. Die Polizeiinspektion Bad Kötzting ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie wegen Sachbeschädigung. Polizei Bad Kötzting sucht Zeugen Wer zwischen 19.09.2026 Rettenbach: Überholmanöver endet mit Unfall – Motorradfahrer verletzt Zusammenstoß beim Überholen Der 36-Jährige war am 17. September gegen 14.45 Uhr mit einem BMW von Rettenbach in Richtung Wörth an der Donau unterwegs. Auf Höhe der Abzweigung nach Haag überholte er mehrere vorausfahrende Fahrzeuge. Dabei kollidierte das Auto mit einem Motorrad, dessen Fahrer gerade nach links in Richtung Haag abbiegen wollte. Motorradfahrer leicht verletzt 19.09.2026 Bad Kötzting: Schockanruf mit Krebs-Lüge – Betroffene erkennt Betrugsversuch Die Frau gab sich am Telefon als Ärztin der Onkologie am Klinikum Regensburg aus. Die betroffene Person erkannte den verdächtigen Anruf und beendete das Gespräch. Anruferin behauptet, Tochter habe Krebs im Endstadium Die unbekannte Anruferin behauptete, die Tochter der betroffenen Person habe Darmkrebs im Endstadium und Metastasen in Leber und Lunge. Sie habe deshalb nur