Der 30-Jährige war gegen 23 Uhr allein in Richtung Stachesried unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet sein Auto ins Schleudern und prallte mit der rechten Front gegen die Leitplanke der Gegenfahrbahn.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Leitplanke aus ihrer Verankerung gerissen und eine Strebe vollständig abgetrennt. Außerdem riss der rechte Vorderreifen des Autos ab. Das Fahrzeug drehte sich, schlug erneut gegen die Leitplanke und wurde schließlich in den rechten Straßengraben geschleudert.
Fahrer kann sich selbst aus Auto befreien
Der 30-Jährige blieb unverletzt und konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Andere Verkehrsteilnehmer verständigten die Rettungskräfte.
Auf einer Länge von rund 100 Metern lagen Fahrzeugteile auf der Fahrbahn. Zudem war eine geringe Menge Öl ausgelaufen. An dem Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Es war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Polizei vermutet überhöhte Geschwindigkeit
Der Fahrer erklärte gegenüber der Polizei, er sei einem kleinen, unbekannten Tier ausgewichen und dadurch ins Schleudern geraten. Zu einem Zusammenstoß mit dem Tier sei es nicht gekommen.
Nach der Spurenlage besteht laut Polizei allerdings der Verdacht, dass der 30-Jährige mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war und dies die Ursache für den Unfall gewesen sein könnte.
Feuerwehren sperren Staatsstraße und reinigen Fahrbahn
Die Feuerwehren aus Eschlkam, Kleinaign und Stachesried sicherten die Unfallstelle ab, richteten eine Sperrung beziehungsweise Umleitung ein und reinigten anschließend die Fahrbahn.
PI Furth im Wald / FC