Mo., 31.05.2021 , 15:09 Uhr

Regensburger Verkehrsverbund

Erster Hybrid-Bus im RVV-Regionalbusverkehr

Im Regionalbusverkehr des Regensburger Verkehrsverbundes ist nun erstmals ein Bus mit Hybrid-Antrieb im Einsatz.

Busunternehmer Fritz Dechant aus Steinsberg hat seine aus 22 Bussen bestehende Flotte um einen Mercedes Citaro hybrid ergänzt. Bei einem Pressetermin in Regenstauf stellte Dechant sein neues Fahrzeug in Anwesenheit von Landrätin Tanja Schweiger, GFN-Geschäftsführer Josef Weigl und Robert Thoma von der Regierung der Oberpfalz vor.

Der Bus – so Fritz Dechant – erziele durch die elektrische Antriebsunterstützung nicht nur eine Kraftstoffersparnis von etwa 8 Prozent, sondern setze auch einen neuen Standard in Bezug auf den Infektionsschutz für Fahrgäste und Personal. Durch den Einsatz antiviraler Hochleistungspartikelfilter und weiterer technischer Einrichtungen sei es möglich, die Luft im Innenraum alle zwei Minuten komplett auszutauschen.

Landrätin Tanja Schweiger betonte die große Bedeutung des öffentlichen Personennahverkehrs für die Menschen als Beitrag zur Sicherstellung der Mobilität und zur Lösung der Verkehrsprobleme im Großraum Regensburg. Dank des Engagements von Fritz Dechant gelinge nun auch ein Einstieg in innovative Antriebstechniken im Regionalbusverkehr. Zudem gewinne das ÖPNV-Angebot weiter an Qualität durch den hohen Infektionsschutz-Standard des neuen Fahrzeugs. Ein Gesichtspunkt, der angesichts der Corona-Situation für die Fahrgäste besonders wichtig sei.

Josef Weigl, Geschäftsführer der landkreiseigenen Nahverkehrsgesellschaft GFN, sprach einen besonderen Dank an Robert Thoma vom Sachgebiet Schienen- und Straßenverkehr bei der Regierung der Oberpfalz aus. Der Freistaat Bayern hatte sich mit einer Förderung von etwa 80.000 Euro an den Gesamtkosten von 265.000 Euro beteiligt. Wie Josef Weigl erläuterte, komme der neue Hybrid-Bus sowohl im Schüler- als auch im allgemeinen Regionalbusverkehr zum Einsatz. Das Busunternehmen Dechant sei einer von 14 Kooperationspartnern mit insgesamt über 300 Bussen, die für die landkreiseigene Nahverkehrsgesellschaft GFN tätig seien.

Pressemitteilung/MF

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