Mi., 27.02.2019 , 07:24 Uhr

Erneute Warnstreiks an bayerischen Uni-Kliniken

Die Warnstreiks gehen weiter: Patienten der Unikliniken in München, Regensburg und Erlangen müssen sich auch am Mittwoch auf Probleme wegen des Tarifstreits im öffentlichen Dienst einstellen. Zu dem zweitägigen Warnstreik hatte die Gewerkschaft Verdi aufgerufen, die weiter Druck aufbauen will. Am Donnerstag gehen die Tarifverhandlungen in die vermutlich entscheidende dritte Runde. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro.

An den betroffenen Uni-Krankenhäuer sollen erneut zahlreiche Stationen geschlossen bleiben und OP-Termine verschoben werden. Die Patienten müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Die Kliniken wollen nach eigenen Angaben Notfälle weiter versorgen.

In ganz Deutschland hatten sich am Dienstag Angestellte des öffentlichen Dienst an den Warnstreiks beteiligt. In Bayern legten neben dem Klinikpersonal auch Angestellte von Museen, Straßen- und Autobahnmeistereien, Studentenwerken, Ämtern, Theatern und der Schlösser- und Seenverwaltung die Arbeit nieder. Zudem gingen in München, Regensburg, Nürnberg und Erlangen mehr als 7000 Angestellte auf die Straßen und trafen sich zu Kundgebungen.

Unser Bericht zum Warnstreik in Regensburg (26.2.):

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Regensburg: Tag der Archive 2026 am 6. und 7. März Unter dem bundesweiten Motto „Alte Heimat – Neue Heimat“ öffnen staatliche, kommunale, kirchliche und private Archive ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit und Bestände. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Angebot mit Führungen, Präsentationen und Vorträgen. Führungen am 6. März: Spitalarchiv, Universitätsarchiv und Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv Am Freitag, 6. März 2026, 03.03.2026 Regensburg: Jeder zehnte Arbeitnehmer suchtgefährdet – Caritas setzt klares Zeichen In Deutschland gilt jeder zehnte Arbeitnehmer als suchtgefährdet. Suchtprobleme machen damit auch vor Werkstoren und Bürotüren nicht halt. Die Folgen sind spürbar: mehr Fehlzeiten, mehr Arbeitsunfälle und sogar Frühverrentungen. Der bundesweite wirtschaftliche Schaden liegt laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen bei über 30 Milliarden Euro . Bei der Fachambulanz für Suchtprobleme im Caritasverband Regensburg ist nun 23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 23.02.2026 75 Jahre Krones: Vom Neutraublinger Handwerksbetrieb zum globalen Technologiepartner