Sa., 12.09.2020 , 14:03 Uhr

Erneute Kundgebung der Seebrücke Regensburg

Die Seebrücke Regensburg veranstaltet diese Woche erneut eine Kundgebung. Diese wird am Sonntag ab 14 Uhr am Marc-Aurel-Ufer in Regensburg stattfinden. Die Initiatoren fordern, Geflüchtete aufzunehmen. Die Pressemeldung im Wortlaut:
Seit dem Brand auf Moria haben nach wie vor mehr als 12.000 Menschen kein Dach mehr über dem Kopf. Die Menschen – darunter 4000 Kinder – haben das Wenige, was sie hatten, verloren und müssen auf der Straße schlafen. Zudem fehlt es an medizinischer und  sanitärer Versorgung. Gleichzeitig sitzen 27 Geflüchtete seit 38 Tagen auf dem Ölfrachter Etienne fest, der sie aus Seenot rettete. Für diese und weitere Menschen, ob in Libyen, Griechenland oder auf dem Mittelmeer, gibt es keinen Plan, keinen politischen Willen zu Helfen.
Die Katastrophen in Moria, Libyen und auf dem Mittelmeer sind das Ergebnis jahrelangen Versagens der deutschen und europäischen Politik. Die bisherigen Reaktionen der Regierungsparteien, machendeutlich, dass es an menschlichem Grundverständnis für die Notsituation der Geflüchteten auf Lesvos fehlt. Diese Politik des Ignorierens und Aussitzens muss sofort beendet werden!
Um auf die unmenschliche Lage der Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen und dasandauernde Versagen der deutschen und europäischen Regierungen aufmerksam zu machen, veranstaltet die Seebrücke Regensburg kommenden Sonntag eine weitere Kundgebung.
Bei diesem Video handelt es sich um die Kundgebung vor dem Alten Rathaus in Regensburg vom Mittwoch, dem 9. September 2020.
pm/LS

Das könnte Dich auch interessieren

02.03.2026 Landkreis Regensburg: U18-Wahl mit digitalem Pilotprojekt erzielt hohe Beteiligung Der Landkreis Regensburg erzielte bei der erstmals auch digital durchgeführten U18-Wahl mit 1.247 abgegebenen Stimmen und einer Wahlbeteiligung von 17,40 Prozent ein über dem bayernweiten Durchschnitt liegendes Ergebnis und setzte damit ein Zeichen für moderne Jugendbeteiligung. 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 22.10.2025 Regensburg/Berlin: Folgt Friedrich Merz der Einladung von Peter Aumer in die Domstadt? Seit vergangener Woche erntet Bundeskanzler Friedrich Merz ordentlich Kritik, wegen einer Aussage zur Migrationspolitik. Bundestagsabgeordneter Peter Aumer reagiert darauf mit einem offenen Brief und einer Einladung nach Regensburg. 23.09.2025 Franz Josef Strauß soll in die Walhalla aufgenommen werden Die Ruhmeshalle Walhalla bei Donaustauf könnte bald um eine prominente Persönlichkeit erweitert werden: Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß (1915–1988) soll dort eine Büste erhalten. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer Rede im Kloster Banz an.