Di., 07.08.2018 , 11:19 Uhr

Entscheidung: Landesgartenschau im Jahr 2025 in Furth im Wald!

Die Bayerische Landesgartenschau im Jahr 2025 wird im Landkreis Cham stattfinden! Die Bewerbung aus Furth im Wald konnte überzeugen – das hat das zuständige Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz heute bekannt gegeben. Durch die Landesgartenschau wird Furth im Wald auch die Möglichkeit erhalten, städteplanerische Veränderungen durchzuführen. Vor Ort soll eine ökologische und städtebauliche Sanierung entlang von zwei Bachauen stattfinden, die auch dem Hochwasserschutz dient und altstadtnah die Lebensqualität wesentlich erhöht.

 

Video: Furth im Wald bewirbt sich

 

Die komplette Pressemitteilung:

Die Gewinnerstädte für die Bayerischen Landesgartenschauen 2024 bis 2026 stehen fest: Kirchheim b. München (2024, Oberbayern), Furth im Wald (2025, Oberpfalz) und Schweinfurt (2026, Unterfranken). Umweltminister Dr. Marcel Huber gratulierte den erfolgreichen Bewerbern: „Die Bewerber haben qualitativ hochwertige und innovative Ideen für die Entwicklung ihrer Kommunen eingereicht. Sie unterstreichen angepasst an die jeweiligen Bedingungen vor Ort die Bedeutung einer ökologischen Stadtentwicklung. Die Ideen bringen Mensch und Natur noch enger zusammen. Hier wird die Natur zurück in die Städte gebracht. Davon profitieren die Menschen und die Artenvielfalt. Auch der sanfte Tourismus in den Regionen bekommt durch die Landesgartenschauen einen kräftigen Schub.“

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber betonte: „Gartenschauen sind nicht nur ein tolles Erlebnis für die Besucher, sondern schaffen bleibende Infrastrukturwerte in den durchführenden Städten und Gemeinden. Mit der Vergabe der Bayerischen Landesgartenschauen an Kirchheim, Furth im Wald und Schweinfurt werden die hervorragenden Konzepte dieser drei Bewerber gewürdigt.“

Die ausgewählten Kommunen erhalten durch die geplanten Gartenschauen die Möglichkeit, umfangreiche grün- und städteplanerische Veränderungen durchzuführen. Im Rahmen der Landesgartenschauen wird zwischen den zwei Ortsteilen Kirchheim und Heimstetten eine „Grüne Mitte“ mit vielen Aufenthalts- und Spielbereichen im Freien entstehen. In Furth im Wald soll eine ökologische und städtebauliche Sanierung entlang von zwei Bachauen stattfinden, die auch dem Hochwasserschutz dient und altstadtnah die Lebensqualität wesentlich erhöht. In Schweinfurt wird eine militärische Konversionsfläche zu einem circa 10 Hektar großen Park als grüne Oase und Kommunikationsort umgestaltet.

Ab 2022 beträgt die Fördersumme für Landesgartenschauen durch das Umweltministerium bis zu 5 Millionen Euro. Der Höchstsatz der Fördersumme lag bislang bei 3,6 Millionen Euro. Auch das Landwirtschaftsministerium beteiligt sich an den Durchführungskosten. Grundlage der Entscheidung für die Auswahl der Gartenschauen war das einstimmige Votum des Fachbeirats der Bayerischen Landesschau GmbH. In dem Fachbeirat sind Experten aus den gärtnerischen Berufsverbänden, kommunalen Spitzenverbänden, Architekten, Landschaftsarchitekten und Naturschutzverbänden sowie der beteiligten Ministerien vertreten.

Das Umweltministerium hat seit 1980 Landes- und Regionalschauen mit insgesamt knapp 70 Millionen Euro gefördert. Dadurch wurden bislang rund 480 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen in Bayern geschaffen. Über 23 Millionen Gäste haben die Gartenschauen bisher besucht. Die aktuelle Landesgartenschau läuft noch bis 7. Oktober in Würzburg.

Weitere Informationen zu Gartenschauen in Bayern sind im Internet verfügbar unterhttp://www.gartenschauen.bayern.de.

 

Pressemitteilung/MF

Das könnte Dich auch interessieren

26.06.2026 Rimbach: Blöder Streich? - Unbekannte verunreinigen Brunnen mit Seife Am Mittwoch (24.06.2026) wurde gegen 20:00 Uhr festgestellt, dass der Brunnen am Kirchplatz in Rimbach mit Seife verunreinigt wurde, sodass es zu einer erheblichen Schaumbildung kam. Nachdem dieser vermeintliche Jugendstreich hohe Reinigungskosten bedeutet, wurde die Polizei hinzugezogen. Sie ermittelt jetzt und bittet, dass sich Zeugen des Vorfalls mit der Polizei Bad Kötzting in Verbindung setzen 26.06.2026 16-jährige Denisa - Emilia L. aus Pösing vermisst 26.06.2026 Cham: Sicherheit geht vor – Diese Regeln gelten jetzt für die letzten Johannifeuer Die letzten Johannifeuer der Saison finden am Wochenende im Landkreis Cham statt. 25.06.2026 Landkreis Cham stellt Weichen für die Auflösung der Regionalwerke Landrat Christian Schindler, Verwaltungsratsvorsitzender der Regionalwerke, betonte: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber unsere Verantwortung für die Städte und Gemeinden ist klar: Wir dürfen mit öffentlichen Mitteln kein wirtschaftliches Risiko eingehen, das nicht mehr vertretbar ist. Diese Linie setzen wir angesichts der neuen fachlichen Erkenntnisse konsequent fort.“   Auch Stefan Baumgartner, Sprecher