Sa., 08.10.2022 , 16:52 Uhr

Enkeltrick erfolgreich: Urlaubsgast erstattet Anzeige

Ein 65-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen, der Urlaub im Bayerischen Wald gemacht hat, wurde um einen unteren vierstelligen Geldbetrag betrogen. Die Polizei Bad Kötzting warnt erneut vor dieser Betrugsmasche, dem sogenannten Enkeltrick.

Am Freitagnachmittag (07.10.) hat der Senior Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Am Donnerstag wurde er per SMS kontaktiert. Der Verfasser gab sich als Sohn des 65-Jährigen aus und täuschte vor, eine dringende Rechnung begleichen zu müssen. Weil er sich aber ein neues Handy habe kaufen müsen, könne er die Überweisung nicht durchführen. Also hat der Senior einen unteren vierstelligen Betrag auf ein Konto überwiesen. Erst als eine weitere Überweisung und die Login-Daten für sein Konto gefordert wurden, bemerkte er den Betrug. Die Polizei Bad Kötzting warnt eindringlich vor dieser Masche.

 

Die Mitteilung der Polizei:

Am Freitagnachmittag, den 07.10.2022, erstattete ein 65-jähriger Urlaubsgast aus Nordrhein-Westfalen Strafanzeige wegen Trickbetrug gegen unbekannt. Der Rentner wurde am Vortag per SMS auf seinem Handy von er ihm unbekannten Mobilfunknummer kontaktiert. Der Verfasser gab sich als sein vermeintlicher Sohn aus und schrieb, dass sein Handy kaputt sei. Anschließend bat er den 65-jährigen seine neue Telefonnummer zu speichern und um Kontaktaufnahme mittels WhatsApp. Im weiteren Verlauf täuschte der vermeintliche Sohn vor, eine dringende Rechnung begleichen zu müssen. Er könne aufgrund seines neuen Handys, die Überweisung jedoch nicht durchführen. Der Senior tätigte anschließend per Sofortüberweisung die Zahlung eines unteren vierstelligen Betrages auf das Konto des unbekannten Täters. Erst als eine weitere Überweisung und die Login-Daten für sein Konto gefordert wurden, bemerkte der Rentner den Betrug. Seinen richtigen Sohn konnte er erst am Abend telefonisch erreichen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Bad Kötzting wiederholt auf diese zuletzt verstärkt auftretende Betrugsmasche hin. Die Täter nehmen per Telefon, SMS, WhatsApp oder anderen Messengerdiensten Kontakt zu den Opfern auf. Unter diversen Vorwänden wird meist eine Notlage eines Angehörigen vorgetäuscht. Die Täter geben sich hierbei als Enkel, Verwandte oder Bekannte aus. Es wird dann versucht Geld oder Wertgegenstände, durch persönliche Übergabe oder Geld per Sofortüberweisung zu erlangen.

MLi/PM

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