Der Deggendorfer SC hat heute den Tod von Jiri Ehrenberger bekannt geben. Er ist am Mittwoch im Alter von 70 Jahren nach langer, schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie verstorben.
Mit Ehrenberger verliert der Verein eine prägende Persönlichkeit. Über Jahrzehnte hinweg war er als Spieler, Trainer und Sportdirektor tätig und galt als ausgewiesener Fachmann im Eishockey.
Langjährige Trainerkarriere auch in Regensburg
Geboren in Tschechien, begann Ehrenberger seine Laufbahn zunächst als Spieler, bevor er früh ins Trainergeschäft wechselte. In seiner Heimat betreute er Nachwuchsmannschaften und machte sich als engagierter Ausbilder einen Namen.
Später fand er in Deutschland seine sportliche Heimat. Dort war er über viele Jahre in verantwortlichen Positionen bei verschiedenen Clubs tätig und gestaltete die sportliche Entwicklung maßgeblich mit. Unter anderem in Regensburg, wo er zwischen 1997 und 2002 als Trainer bei den Eisbären tätig war.
Engagement in Deggendorf
Zuletzt brachte Ehrenberger beim Deggendorfer SC seine Erfahrung in leitender Funktion ein. Er war maßgeblich an der sportlichen Ausrichtung des Vereins beteiligt und intern wie extern geschätzt. Deggendorf war für ihn Lebensmittelpunkt und sportliche Heimat zugleich. Neben seinen sportlichen Erfolgen setzte er sich besonders für die Entwicklung von Nachwuchsspielern und nachhaltige Strukturen ein.
Mit seinem Tod verliert nicht nur der Deggendorfer SC eine prägende Persönlichkeit.