Sa., 11.03.2023 , 17:54 Uhr

Eishockey: Eisbären Regensburg verlieren gegen Landshut und gehen in die Sommerpause

Die Eisbären Regensburg haben Spiel 2 in der Pre-Play-off-Serie gegen Landshut knapp mit 2:3 verloren. Damit ist die Saison für sie beendet.

Bis zur letzten Sekunde blieb es in der ausverkauften Donau-Arena am Freitag spannend, am Ende konnten sich die Eisbären Regensburg jedoch nicht gegen die Gäste aus Landshut durchsetzen und verloren die Partie mit 2:3. Für die Eisbären geht es damit in die Sommerpause. Vorher wurden sie von ihren Fans aber noch für die Saison und den Klassenerhalt gefeiert.

Unseren Spielbericht sehen Sie morgen (12. März, ab 18 Uhr) im TVA Journal am Sonntag. Und natürlich sprechen wir auch im Kneitinger Sportstudio am Montag (13. März, ab 18:30 Uhr) ausführlich über das Spiel und die Saison.

MF

 

Der Nachbericht von Jan-Mirco Linse:

Kontingent-Stürmer Richard Diviš fiel erneut aus, zudem fehlten in der Verteidigung Jakob Weber (Krankheit) und Lars Schiller sowie im Sturm die verletzten Erik Keresztury und Daniel Pronin und die überzähligen Matteo Stöhr, Jeff Fearing und Quirin Spies. Das Torhütergespann bildeten Starter Devin Williams und Patrick Berger, Jonas Leserer war nicht mit von der Partie.

Die Begegnung begann für die Hausherren denkbar schlecht: Schon nach nur 11 Sekunden brachte Julian Kornelli die Gäste in Führung. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch – und nach sechs Minuten brachte Kyle Osterberg die Donau-Arena zum Beben, als er einen Rebound zum verdienten 1:1-Ausgleich an EVL-Keeper Luka Gracnar vorbei einnetzte. Dass die EBR dennoch mit einem Rückstand in die erste Pause gingen, hatte ausgerechnet ein Ex-Eisbär zu verantworten: Lukas Mühlbauer überwand Williams in der 15. Minute zum 2:1 für Landshut.

Die besseren Chancen hatten im Mitteldrittel eigentlich die Donau-Städter, doch das Tor fiel wiederrum für die Niederbayern: Bei Vier-gegen-Vier lief der starke Samir Kharboutli allen Gegnern davon und baute den Landshuter Vorsprung auf 3:1 aus (30. Minute). Die Eisbären versuchten weiter alles, doch Gracnar hielt einmal mehr überragend und parierte Schuss um Schuss.

Und so blieb es bis weit in den Schlussabschnitt beim 1:3 aus Regensburger Sicht. Erst in der 51. Minute nutzten die EBR dann einen Fehler im Aufbauspiel der Gäste eiskalt aus: Tomáš Schwamberger bediente den frei vor dem EVL-Goalie stehenden Constantin Ontl – und der verwandelte kalt zum 2:3-Anschlusstreffer. Damit leitete der Stürmer einen waren Krimi in der Schlussphase ein. Doch der Ausgleich gelang den Eisbären trotz Auszeit und eines zusätzlichen Feldspielers für Williams nicht mehr. Die Schlusssirene besiegelte das Saisonende der Oberpfälzer, die trotz der Niederlage frenetisch von den eigenen Fans für Klassenerhalt und überragende Leistungen gefeiert wurden.

Text: Jan-Mirco Linse / Pressemitteilung Eisbären Regensburg

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