Mi., 13.06.2018 , 15:42 Uhr

Eisbären: Felix Schwarz bleibt in der Domstadt

Mit der Vertragsverlängerung von Stürmer Felix Schwarz können die Eisbären Regensburg ihre Planungen in der Offensive für die neue Saison abschließen.

Der 20-jährige Angreifer gehörte vergangene Saison das erste Mal fest zum Regensburger Oberliga-Kader und wird nun in seine zweite komplette Saison bei den Eisbären gehen. Vorher zählte der gebürtige Oberpfälzer bereits drei Jahre zum DNL-Kader von Nachwuchs-Chefcoach Stefan Schnabl und absolvierte dort 126 Spiele. In der Oberliga Süd kommt der Offensivakteur bisher auf insgesamt 86 Pflichtspieleinsätze.

Felix Schwarz sagt: „Ich bin jetzt seit insgesamt vier Jahren in Regensburg und habe dort schon die DNL durchlaufen. Die Ausbildung beim EVR hat mich sowohl im Nachwuchs, als auch bei den Senioren immer ein Stück weitergebracht. Dies ist nun meine dritte Saison im Seniorenbereich der Eisbären. Bei Stefan Schnabl genoss ich bereits im Nachwuchs vollstes Vertrauen und ich hoffe, dass mir dies Igor Pavlov auch entgegenbringt. Natürlich ist mir bewusst, dass ich dafür sowohl im Training als auch in den Spielen 100 Prozent, wenn auch nur theoretisch möglich, mehr bringen muss. Auch wenn es letzte Saison – zumindest punktemäßig – gar nicht lief, hoffe ich dieses Jahr den Durchbruch in der Oberliga und bei den Eisbären zu schaffen. Ich freue mich auf ein extrem junges Team und eine tolle Saison in der „geilen“ Stadt Regensburg.

Der sportliche Leiter Stefan Schnabl meint: „Wir wollten weiterhin gerne mit Felix Schwarz zusammenarbeiten. Er hat sich, seit Igor Pavlov Trainer ist, extrem verbessert und gute Spiele abgeliefert. Felix bringt mit seiner Spielweise viel Power ins Team, arbeitet hart und gibt immer alles für die Mannschaft. Trotz anderer Angebote wollte Felix hierbleiben und weiter mit Igor arbeiten. Wir glauben, dass Felix dieses Jahr den nächsten Schritt machen kann. Er ist außerdem immer positiv, ein guter Teamplayer und hat einen starken Charakter und wird somit die ganze Organisation ebenfalls nach vorne bringen.“

Felix Schwarz wird kommende Saison erneut mit der Nummer 26 auf dem Trikot aufs Eis gehen.

 

Eisbären holen neuen Nachwuchstrainer

Der EV Regensburg ist auf der Suche nach einen neuen Nachwuchstrainer fündig geworden. Max Kaltenhauser wird neben Stefan Schnabl der zweite Hauptamtliche Nachwuchstrainer des EV Regensburg.

Max Kaltenhauser, der seine aktive Karriere in diesem Sommer beendet hat, ist in Regensburg kein Unbekannter. In der Spielzeit 2007/2008 stand der 37-jährige 32-mal für die Eisbären Regensburg in der 2. Bundesliga auf dem Eis. Die letzten Jahre verbrachte Max Kaltenhauser beim EHC Klostersee sowie beim EHC Waldkraiburg. Der gebürtige Ebersberger absolvierte 151 Pflichtspiele in der 2. Bundesliga sowie 425 Partien in der Oberliga. Parallel zu seiner aktiven Karriere erlangte er durch sein Studium an der TU-München  den Abschluss des Diplom-

Sportwissenschaftlers. In den letzten 5 Jahren war Max Kaltenhauser bereits hauptamtlich als Nachwuchstrainer bei den Starbulls Rosenheim aktiv. Max Kaltenhauser steht aktuell kurz vor dem Abschluss seines weiterführenden Sportmanagement-Studiums (MBA) und wird beim EV Regensburg neben seiner Aufgabe als Nachwuchstrainer für die U15 bis U7-Mannschaften auch in der Verwaltung des Eisportvereins tätig sein.

 

 

„Ich freu mich sehr dass Max Kaltenhauser nach Regensburg kommt und der zweite hauptamtliche Nachwuchstrainer wird, nach dem Jim Setters nach Deggendorf gegangen ist. Über Niklas Hede kam der Kontakt zustande. Ich kenn Max noch aus der Zeit als er bei den Eisbären gespielt hat. Max und ich waren eigentlich immer gut befreundet miteinander. Wir haben uns immer wieder getroffen und immer wieder miteinander geredet. Max ist ein junger, motivierter Trainer der in Rosenheim super Arbeit geleistet hat. Er passt super zu uns und war einer von denen, der mit Igor und mir den sportlichen Abstieg 2008 verhindert hat. Max Kaltenhauser hat damals bis zum Schluss auch ohne Geld seine Leistung gebracht und es ist immer gut, wenn man einen hat der bereits Stahlgeruch hat. Ich freu mich wirklich sehr, dass Max zu uns kommt und wir gemeinsam Gas geben können. Max ist total motiviert und wird frisches Blut sowie neue Energie hierein bringen. So wie er spielen und ausbilden möchte, ist genau das was wir wollen und nach dem Abgang von Jim Setters gesucht haben.“, so Stefan Schnabl.

 

Max Kaltenhauser über sein Engagement in Regensburg: „Nach fünf schönen Jahren in Rosenheim war die Zeit für eine Veränderung gekommen. Ich kenne Regensburg ja noch aus der Zeit, als ich selber bei den Eisbären gespielt habe und weiß daher, dass die Voraussetzungen für erfolgreiche Nachwuchsarbeit vorhanden sind. Ein wichtiger Aspekt war für mich auch, dass ich mich im letzten Semester meines MBA -Studiums in Sportmanagement befinde und ich hier auch in diesem Bereich mitarbeiten werde. Ich freue mich schon sehr darauf, meine neuen Kollegen und Spieler kennenzulernen und hoffe, dass wir durch viel harte Arbeit und Spaß hier gemeinsam einiges erreichen können.“

Pressemitteilung/MF

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