Di., 30.04.2019 , 15:30 Uhr

Einsatz in Ankerzentrum in Regensburg

Am Dienstagmorgen kam es zu einem Großeinsatz in der Ankereinrichtung Regensburg. Ein Asylbewerber sollte abgeschoben werden und hat Widerstand geleistet. 

Am Dienstag, den 30.04.2019, gegen 07:20 Uhr, kam es in der Ankereinrichtung Regensburg zu einem Polizeieinsatz im Rahmen einer Abschiebemaßnahme. Der betroffene nigerianische Staatsangehörige leistete Widerstand, seine Lebensgefährtin unterstützte ihn und kollabierte hierbei vor Aufregung, so dass sie ärztlich versorgt werden musste.

Während des Rettungsdiensteinsatzes solidarisierten sich mehrere Landsleute und traten sowohl dem Rettungsdienst als auch den Polizeieinsatzkräften verbal aggressiv gegenüber, obwohl der Betroffene bereits in Gewahrsam genommen und nicht mehr vor Ort war.

Die Lebensgefährtin des Abzuschiebenden wurde schließlich in ein Regensburger Krankenhaus verbracht und die Lage vor Ort beruhigte sich wieder.

Ein Polizeibeamter wurde durch Widerstandshandlungen leicht verletzt.

Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Tätlichem Angriff auf Polizeibeamte, wurden eingeleitet.

 

Pressemitteilung PP Regensburg Süd

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