Mo., 14.05.2018 , 15:31 Uhr

Eichenprozessionspinner breitet sich in Kelheim aus

Der Eichenprozessionsspinner breitet sich in der Stadt Kelheim aus.

Die giftige Raupe wurde bereits in einem Garten in Kelheimwinzer und an folgenden beiden Orten gesichtet:

Waldfriedhof

Die Stadt Kelheim hat mehrere Bereiche im Waldfriedhof abgesperrt. Rund 60 Gräber sind derzeit nicht zugänglich. Diese Woche soll noch eine Spezialfirma anrücken, um den Eichenprozessionsspinner zu beseitigen. Die Bäume fällen wolle die Stadt nur im äußersten Notfall, so Bürgermeister Horst Hartmann (SPD).

Kindergarten Kelheimwinzer

Ein Kindergartenkind hat die Raupe heute (14.05.) entdeckt, aber zum Glück nicht angefasst. Zwei Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kelheim-Stadt haben das Tier und deren giftigen Härchen entfernt. Bis morgen dürfen die Mädels und Buben im Gebäude bleiben.

Der Eichenprozessionsspinner ist bei einem direkten Kontakt für Menschen durchaus nicht unproblematisch. Ab dem dritten von sechs Larvenstadien besitzt jedes der Tiere rund 600.000 Brennhaare, die in die Haut eindringen und sogar in die Augen und in die Atemwege gelangen können. Sie brechen leicht ab und setzen dann ein Eiweißgift frei, das zu allergieähnlichen Symptomen führt: Die Haut kann mit Juckreiz und Rötungen, Quaddeln, Eiterbläschen und Knötchen reagieren. Je nach Kontakt kann sich auch eine Bindehautentzündung entwickeln. Gerät das Gift in die Atemwege, kann es ebenfalls zu Entzündungen und Atemnot kommen.

 

Foto: Symbolbild

LS

Das könnte Dich auch interessieren

25.07.2026 Bad Abbach: Diebe stehlen Bargeld, Schmuck und Uhren aus Wohnhaus In einem Wohnanwesen im Bad Abbacher Ortsteil Peising haben Unbekannte Bargeld, Schmuck und zwei Uhren gestohlen. 25.07.2026 Bad Abbach: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt Bei einem Verkehrsunfall auf der B16 bei Bad Abbach im Landkreis Kelheim ist am Freitagnachmittag ein 55-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt worden. 24.07.2026 Stadtwerke Kelheim: Nachhaltige Investitionen für eine starke Region Neben einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung investierte das Unternehmen auch im vergangenen Jahr konsequent in die Energie-, Wasser- und digitale Infrastruktur der Region. Dazu zählen insbesondere die Erneuerung und der Ausbau der Versorgungsnetze sowie die kontinuierliche Erweiterung des Glasfasernetzes. Darüber hinaus veröffentlichten die Stadtwerke bereits zum zweiten Mal einen Nachhaltigkeitsbericht. Zum Jahresende weist das Unternehmen einen 23.07.2026 Kelheim: Keine erhöhte Blaualgen-Gefahr in der Donau festgestellt Die Donau im Landkreis Kelheim wurde erneut auf das Vorkommen von Cyanobakterien (Blaualgen) untersucht. Nach Angaben des Gesundheitsamts Kelheim gibt es derzeit keine Hinweise auf eine erhöhte Belastung durch toxinbildende Blaualgen. Auch weitere Erkrankungsfälle bei Menschen oder Tieren sind dem Gesundheitsamt Kelheim bislang nicht bekannt geworden. Damit geht die Behörde aktuell davon aus, dass von