Do., 29.05.2014 , 14:17 Uhr

Duggendorf: Obduktionsergebnis des Tatverdächtigen liegt vor

Wie bereits berichtet, wurde am Mittwochmorgen, 28.05.2014 gegen 06:00 Uhr der dringend tatverdächtige Sohn des Opfers, des Tötungsdeliktes in Duggendorf, tot in seinem Haftraum der Justizvollzugsanstalt Regensburg aufgefunden. Das Obduktionsergebnis bestätigt eine Suizidhandlung durch Erhängen.

Die noch am Mittwochnachmittag durchgeführte Obduktion des Leichnams des Verstorbenen beim Rechtsmedizinischen Institut in Erlangen bestätigte die These der Ermittlungsbehörden, dass eine Suizidhandlung vorliegt.

Das Obduktionsergebnis ergab keine Hinweise auf eine Fremdbeteiligung.

Hier die ursprüngliche Polizeimeldung:

Wie bereits berichtet, ereignete sich am Sonntagabend, 25.05.2014 in Duggendorf/Ortsteil Judenberg ein Tötungsdelikt zum Nachteil einer 86–jährigen Frau. Deren dringend tatverdächtiger, 53-jährige Sohn, gegen den am Montagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags ergangen war und der anschließend in die Justizvollzugsanstalt Regensburg überstellt wurde, wurde heute (28.05.2014) in den frühen Morgenstunden (ca. 06.00 Uhr) durch Justizvollzugsbedienstete augenscheinlich erhängt in seinem Haftraum in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Regensburg, den er sich mit einem weiteren Häftling teilte, aufgefunden.

Unverzüglich durchgeführte intensive Reanimationsmaßnahmen durch den sofort herbeigerufenen Notarzt blieben erfolglos.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Regensburg hat in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die Ermittlungen übernommen. Nach ersten Erkenntnissen ist von einem Suizid des Mannes auszugehen. Zu den genaueren Todesumstände soll den Strafverfolgungsbehörden eine für den heutigen späten Nachmittag angesetzte Obduktion des Leichnams Aufschluss geben.

pm

duggendorf ergebnis erhängt handlung keine fremdeinwirkkung obduktion suizid tatverdächtiger zelle

Das könnte Dich auch interessieren

22.10.2026 Regensburg / Wiesent: Duo nach Fund von Sprengstoff auf A3 verurteilt Nach dem Sprengstofffund auf der A3 bei Wiesent im Januar sind ein Mann und eine Frau wegen Vorbereitung einer Geldautomatensprengung verurteilt worden. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte die Fahrerin zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung, den Mittäter zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.   Urteil vom 22.10.2026 Regensburg: Betrunkener randaliert nach Rauswurf aus Spielhalle 17 Meter lange Schmiererei Gegen 1 Uhr wurde der Mann aus einer Spielhalle in der Von-Seeckt-Straße verwiesen, nachdem er dort randaliert hatte. Anschließend besprühte er die Wand eines nahegelegenen Drogeriemarktes auf rund 17 Metern Länge mit Wörtern und Symbolen. Polizei sucht weitere Geschädigte Danach entfernte sich der Mann mit einem Einkaufswagen. Zeugen hörten laute Geräusche, 22.10.2026 Regensburg: Zwei Fußgänger von Auto erfasst – ein Schwerverletzter Zusammenstoß nahe der Berufsschule Die beiden 18-Jährigen überquerten die Straße im Bereich der Bushaltestelle bei der Berufsschule, als sich ein Audi näherte. Ein junger Mann wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der zweite wurde leicht am Fuß gestreift. Straße drei Stunden gesperrt Am Audi entstand erheblicher Sachschaden. Zur Klärung der 22.10.2026 Regensburg: Brand in Asylunterkunft – Feuerwehr evakuiert Wohnheim Zwei Brände kurz hintereinander Zunächst löschte der Sicherheitsdienst einen brennenden Duschvorhang mit einem Feuerlöscher. Kurz darauf brannte ein Mülleimer in einer Küche im Erdgeschoss. Das Feuer beschädigte auch Wände und Einrichtungsgegenstände. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und musste mit Hilfe von Polizei und Sicherheitsdienst die Unterkunft evakuieren. Polizei ermittelt wegen Brandlegung Der