Mo., 08.02.2021 , 13:54 Uhr

Dietfurt: Obduktion nach Tod von Höhlenforscher

Nach dem Tod eines Höhlenforschers in Bayern dauern die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft an. Die Leiche des 57-jährigen Mannes soll am Dienstag obduziert werden. Das Ergebnis könnte zur Klärung der Unglücksursache beitragen, teilte die Polizei am Montag mit. Der Höhlenforscher war am Samstag gemeinsam mit drei anderen Tauchern zu einem Forschungseinsatz in die Mühlbachquellhöhle in Dietfurt an der Altmühl in der Oberpfalz eingestiegen.

Nach einem weniger als einen halben Meter messenden Durchschlupf tauchte der Mann nicht wieder auf. Daraufhin hätten die anderen Vereinsmitglieder mit der Suche in dem etwa sechs Meter langen Tauchareal begonnen und das leblose Opfer an Land gezogen. Der Mann konnte nicht wiederbelebt werden.

dpa

 

Unsere Zusammenfassung des Unfallgeschehens

 

Der Polizeibericht (Polizeipräsidium Oberpfalz)

Am späten Nachmittag des 06.02.2021 kam es in Dietfurt a.d.Altmühl, im Ortsteil Mühlbach, zu einem Höhlenunfall, bei dem ein 57-jähriger Mann tödlich verunglückte. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg laufen weiterhin auf Hochtouren.

Wie bereits berichtet, kam es am Samstag gegen 16:00 Uhr im Ortsteil Mühlbach in Dietfurt a.d.Altmühl zu einem Höhlenunfall. Eine vierköpfige Gruppe aus erfahrenen Höhlentauchern war zu Forschungszwecken in eine mehrere kilometerlange Höhle gestiegen.

Im Zuge des Vordringens zum Inneren der Höhle kam es zu einem Unfallgeschehen, bei dem ein 57-jähriger Mann verunglückte und noch in der Höhle verstarb.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth die Ermittlungen. Um weitere Informationen zur Unfallursache zu erlangen, ist für Morgen, 09.02.2021, eine Obduktion angesetzt.

Mit Blick auf das laufende Verfahren können heute keine weiteren Details bekannt gegeben werden. Sobald Erkenntnisse der Obduktion vorliegen, wird nachberichtet.

Polizeibericht

 

Unser Video zur Pressekonferenz nach dem Rettungseinsatz (7. Februar)

 

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