Sa., 05.03.2022 , 08:56 Uhr

DGB-Chef: Staatsregierung bei Kampf um Arbeitsplätze oft zu spät

Bayerns neuer DGB-Landeschef Bernhard Stiedl hat der Staatsregierung vorgeworfen, beim Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen im Freistaat zu langsam zu reagieren.

 Es reiche nicht, «immer nur dann als Feuerwehrmann aufzutreten, wenn es brennt», sagte Stiedl der «Augsburger Allgemeinen» (Samstagausgabe) mit Blick auf Ministerpräsident Markus Söder (CSU). «Uns muss daran gelegen sein, Brände erst gar nicht entstehen zu lassen.»

Stattdessen habe das Wirtschaftsministerium von Hubert Aiwanger (Freie Wähler) «sogar noch Verständnis geäußert, wenn Unternehmen Personal abbauen», sagte Stiedl. Mit dessen Arbeit sei er «nicht zufrieden». Die Staatsregierung solle mit den Gewerkschaften im Freistaat vorausschauend agieren und Standorte sichern, forderte Stiedl. «Wir müssen gemeinsam verhindern, dass Werke, wie das von Osram in Augsburg, kippen.»

dpa

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