Fr., 22.12.2017 , 08:20 Uhr

Deggendorf liefert Weihnachtsbaum für Vatikan - aber erst 2028

Mit manchen Planungen kann man nicht früh genug beginnen. Die Stadt Deggendorf ist vom Vatikan damit betraut worden, den Christbaum für den berühmten Petersplatz in Rom zu liefern – und zwar im Jahr 2028. Dann soll die Deggendorfer Tanne in der Ewigen Stadt aufgestellt werden, wie die Kommune im Bayerischen Wald am Donnerstag bekanntgab. Die Freude ist aber schon jetzt riesig. «Ein wahrlich christliches und kein kleines Geschenk, welches die Deggendorfer dem Papst in 11 Jahren machen wollen», hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Wobei offen ist, wer dann Papst ist. 

Schon jetzt gibt es genaue Vorstellungen davon, wie die Tanne für das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche aussehen soll: «Gesucht wird nun ein Nadelbaum mit etwa 25 bis 30 Metern Höhe, gleichmäßig im Wuchs und für einen Kran und Tieflader gut zugänglich, wenn er 2028 seine Reise von Deggendorf nach Rom antreten soll.» Wer in seinem Privatgarten eine solche Tanne stehen habe, könne sich schon einmal bei Oberbürgermeister Christian Moser (CSU) melden.

Deggendorf hatte sich im Sommer offiziell um die Spende des Christbaums beim Staatssekretariat im Vatikan beworben. Die Bewerbung lief über die Apostolische Nuntiatur in Berlin, der diplomatischen Vertretung des Heiligen Stuhls in Deutschland.

Unser Bild zeigt einen anderen Christbaum aus der Region, der im Jahr 2013 nach Rom geliefert wurde:

Wir haben die Reise des Baumes und das Auswahlverfahren zuvor damals begleitet.

dpa/MF

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