Do., 19.03.2020 , 16:48 Uhr

Coronavirus: Soforthilfe wird beschleunigt ausgezahlt

„Das erste Geld ist ab Freitag auf dem Konto“, so Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Die Coronakrise belastet auch die bayerischen Unternehmen. Deshalb wird die Corona Soforthilfe beschleunigt ausgezahlt. 

Um kleine und mittlere Unternehmen mit Liquiditätsproblemen in Bayern rasch zu unterstützen, hat das Wirtschaftsministerium die Auszahlung der Soforthilfe Corona noch einmal beschleunigt. Minister Hubert Aiwanger: „Die ersten Betroffenen werden schon am morgigen Freitag das Geld auf ihren Konten haben. Die notwendigen Finanzmittel stehen den Bezirksregierungen und der Landeshauptstadt München bereits zur Verfügung.“

Nach Freischaltung des Antragsformulars der Soforthilfe Corona auf der Website des Wirtschaftsministeriums hatte es am Mittwoch einen starken Andrang gegeben, die von den sieben bayerischen Bezirksregierungen und der Stadt München jetzt beschleunigt bearbeitet werden.

 

Das Sofortprogramm richtet sich an Soloselbständige, Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Bayern. Die Soforthilfe wird gestaffelt und soll schnell und unbürokratisch ausbezahlt werden.

Die Soforthilfe ist ausdrücklich kein Ersatz für eventuell nötige größere Kredite, welche über die Hausbank ausgereicht werden oder gar eine Finanzierung für Mitarbeiter, sondern wirklich eine Schnellhilfe.

Die Staffelung der Einmalzahlung beträgt: von Einzelunternehmer und Unternehmen bis fünf Mitarbeiter bis zu 5.000 Euro, bis zehn Mitarbeiter 7.500 Euro, bis 50 Mitarbeiter 15.000 Euro, bis 250 Mitarbeiter 30.000 Euro.

 

Alle Informationen zu dem Förderprogramm finden Sie hier: Soforthilfe Corona

 

Soforthilfe auch in Niederbayern bereits ausgezahlt

Die Regierung von Niederbayern arbeitet mit Hochdruck an der Soforthilfe-Corona. Die ersten Anträge von Betrieben auf direkte Soforthilfe mit einem Gesamtvolumen von 100.000 Euro sind bereits bewilligt. Die Auszahlung ist veranlasst. Und es geht weiter, noch heute. Insgesamt liegen derzeit für Niederbayern über 6.300 Anträge vor.

Die Regierung von Niederbayern hat nach der Ankündigung der Staatsregierung umgehend einen Arbeitsstab „Soforthilfe-Corona“ gebildet, um die Unterstützung schnell und unbürokratisch auf den Weg zu bringen. Die Mittelzuweisung durch das Wirtschaftsministerium erfolgte heute Mittag.

Regierungspräsident Rainer Haselbeck dankt dem Arbeitsstab für den großen Einsatz. Haselbeck: „Diese Krise fordert uns alle. Die Regierung von Niederbayern will nach besten Kräften ihren Beitrag leisten.“

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

 

 

 

Pressemitteilung Bayerisches Wirtschaftsministerium/Regierung von Niederbayern

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Leichtes Erdbeben erschüttert tschechisches Grenzgebiet Im westlichen Grenzgebiet Tschechiens zu Bayern hat es ein leichtes Erdbeben gegeben. Nach den Erdbebendaten des Geophysikalischen Instituts der tschechischen Akademie der Wissenschaften lag die Stärke bei rund 3,5. Der Erdbebenherd befand sich demnach nördlich von Bela nad Radbuzou in einer Tiefe von rund neun Kilometern. Zu der Erschütterung kam es kurz nach halb eins 23.10.2026 Regenstauf: Vom regionalen Unternehmen an die Börse – Innok Robotics will international wachsen Das Roboter-Unternehmen Innok Robotics aus Regenstauf im Landkreis Regensburg steht vor einem wichtigen Schritt: Die Firma soll künftig unter dem Namen Innok Robotics Group AG an der Börse vertreten sein. Die Aktionäre der bereits börsennotierten Yggdrasil SPAC 1 AG haben am 21. Oktober 2026 den notwendigen Beschlüssen zugestimmt. Das Unternehmen will dadurch zusätzliches Kapital für 23.10.2026 Heute Abend im Programm 23.10.2026 Steuerschätzung: Der Bund kann sich freuen, der Freistaat nicht Bayern kann sich nach der neuesten Steuerschätzung anders als der Bund bis 2027 nicht auf steigende Steuereinnahmen freuen. Finanzminister Albert Füracker (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur in München, für 2026 müsse Bayern mit einem leichten Minus von 0,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Haushalt 2026 rechnen.   Leichtes Minus für 2026 und 2027 Für 2027