Fr., 13.03.2020 , 13:12 Uhr

Coronavirus: Nationalparkeinrichtungen geschlossen

Die Coronavirus-Epidemie hat auch Auswirkungen auf den Nationalpark Bayerischer Wald. Bis 20. April werden dort keine Führungen oder Veranstaltungen stattfinden. 

In Absprache mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz werden ab Montag, 16. März, Besuchereinrichtungen mit Publikumsverkehr geschlossen. Davon betroffen sind das Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau, das Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal und das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald. Geschlossen bleiben zudem das Jugendwaldheim bei Schönbrunn am Lusen sowie das Wildniscamp am Falkenstein.

Daneben stellt der Nationalpark ab 16. März auch den Führungsbetrieb komplett ein. Neben geführten Wanderungen im Gelände fallen auch alle weiteren Veranstaltungen des Großschutzgebiets aus. Die Vorkehrungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens gelten zunächst bis zum Ende der Osterferien, also bis inklusive 19. April. Wie es danach weitergeht, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Die Wanderwege und Tier-Freigelände im Nationalpark sind nicht betroffen von der Maßnahme. Die Nationalparkverwaltung weist jedoch darauf hin, dass es aktuell verboten ist, die Grenzübertritte im Schutzgebiet zu nutzen. Dieses Verbot basiert auf den Eindämmungsmaßnahmen der Tschechischen Republik. Hinweisschilder dazu werden demnächst im Gelände angebracht.

 

Pressemitteilung Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Leichtes Erdbeben erschüttert tschechisches Grenzgebiet Im westlichen Grenzgebiet Tschechiens zu Bayern hat es ein leichtes Erdbeben gegeben. Nach den Erdbebendaten des Geophysikalischen Instituts der tschechischen Akademie der Wissenschaften lag die Stärke bei rund 3,5. Der Erdbebenherd befand sich demnach nördlich von Bela nad Radbuzou in einer Tiefe von rund neun Kilometern. Zu der Erschütterung kam es kurz nach halb eins 23.10.2026 Regenstauf: Vom regionalen Unternehmen an die Börse – Innok Robotics will international wachsen Das Roboter-Unternehmen Innok Robotics aus Regenstauf im Landkreis Regensburg steht vor einem wichtigen Schritt: Die Firma soll künftig unter dem Namen Innok Robotics Group AG an der Börse vertreten sein. Die Aktionäre der bereits börsennotierten Yggdrasil SPAC 1 AG haben am 21. Oktober 2026 den notwendigen Beschlüssen zugestimmt. Das Unternehmen will dadurch zusätzliches Kapital für 23.10.2026 Heute Abend im Programm 23.10.2026 Steuerschätzung: Der Bund kann sich freuen, der Freistaat nicht Bayern kann sich nach der neuesten Steuerschätzung anders als der Bund bis 2027 nicht auf steigende Steuereinnahmen freuen. Finanzminister Albert Füracker (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur in München, für 2026 müsse Bayern mit einem leichten Minus von 0,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Haushalt 2026 rechnen.   Leichtes Minus für 2026 und 2027 Für 2027