Fr., 17.04.2020 , 08:29 Uhr

Coronavirus: Busse und Bahnen bitte nur noch mit Mund-Nasen-Schutz!

Die bayerischen Verkehrsverbünde empfehlen dringend das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und appellieren an alle Fahrgäste, die bekannten Hygienevorschriften zu beachten. Um dichte Fahrgastansammlungen zu den Hauptverkehrszeiten möglichst zu vermeiden, sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer weiterhin flexible Arbeitszeiten anbieten und nutzen.

Die in den kommenden Wochen zu erwartende Zunahme der Fahrgastzahlen erfordert zusätzliche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Zum vorbeugenden Infektionsschutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals empfiehlt auch der Regensburger Verkehrsverbund in Abstimmung mit dem bayerischen Verkehrsministerium ab sofort das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Bussen und Bahnen.

RVV-Geschäftsführer Kai Müller-Eberstein: „Schützen Sie sich und andere und tragen Sie eine Abdeckung für Mund und Nase, gerne auch selbstgenäht oder in Form eines Halstuches, wenn Sie mit Bus und Bahn unterwegs sind. Weiterhin wichtig bleibt die Einhaltung der Hygieneregeln, also vor allem sorgfältiges Händewaschen, Husten und Niesen nur in die Armbeuge und nach Möglichkeit keine Berührung des Gesichts mit den Händen. Da in den kommenden Wochen mit steigenden Fahrgastzahlen zu rechnen ist, sollten Fahrgäste prüfen, ob insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten ggf. auch eine frühere oder spätere Fahrt möglich ist.“

Auch Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer betont: „Die Gesundheit steht an erster Stelle – sowohl für die Fahrgäste als auch für das Personal im Öffentlichen Nahverkehr. Ich appelliere deswegen an alle, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind: Tragen Sie bitte einen Mund-Nasen-Schutz. Wenn alle eine Maske tragen, sind damit auch alle geschützt. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie und zur langsamen Rückkehr zur Normalität.“

 

Was muss jeder einzelne Fahrgast beachten, um der Corona-Erkrankungswelle bestmöglich zu begegnen?

 

Pressemitteilung RVV

Weitere Mitteilung von agilis

Sogenannte Alltagsmasken können die Übertragung von Krankheitserregern eindämmen: agilis appelliert daher an alle Fahrgäste, dem Maskengebot der Bundesregierung und der Bayerischen Staatsregierung zu folgen, und sich und andere bei der Fahrt mit dem Zug zu schützen.

 

Die Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland muss weiterhin verlangsamt werden: Die Bundesregierung und die Bayerische Staatsregierung empfehlen deshalb dringend, in Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr einen Mundschutz zu tragen. Diesem Appell schließt sich auch das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis an: „Wir raten unseren Fahrgästen, bei jeder Zugfahrt einen nichtmedizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser kann die Übertragungswahrscheinlichkeit von Krankheitserregern auf andere Fahrgäste und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verringern“, so agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. „Wenn alle mitmachen, schützen wir jeden Einzelnen – das sollten wir insbesondere für die Menschen tun, die zu einer Risikogruppe gehören.“

 

agilis geht dabei mit gutem Beispiel voran: In den kommenden Tagen wird allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kundenkontakt ein Mund-NasenSchutz vom Unternehmen zur Verfügung gestellt. Alle bereits bekanntgegebenen Maßnahmen zum Infektionsschutz bei agilis gelten laut Hennighausen auch weiterhin: „Wahren Sie das Abstandsgebot und beachten Sie die Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Instituts.“

 

Pressemitteilung agilis

 

Videos zum Thema Coronavirus

21.09.2023 01:05 Min Donaustauf: Landesverband für Post-Covid 19 gegründet Heute ist daran nicht mehr zu denken, aber im September vor zwei Jahren war unser Alltag noch von der 2 und 3G Regel geprägt. Corona liegt für manche weit zurück, für andere ist es noch jeden Tag präsent. Die Rede ist von den Folgen der Erkrankung. In Donaustauf gibt es ja schon eine Bilanz, die 18.09.2023 04:00 Min Corona- und Grippeimpfungen sinnvoll? Experte im Gespräch Auch wenn es immer noch warm ist, der Sommer neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Das bedeutet, langsam beginnt die Erkältungs- und Grippezeit. Und leider gibt es ja auch immer noch das Corona-Virus. Wie sinnvoll ist es, sich impfen zu lassen? Darüber hat Martin Lindner mit Richard Leberle gesprochen. Der Mediziner war Leiter des Regensburger 13.09.2023 01:20 Min Regensburg: Corona- und Grippeimpfungen, Ja oder Nein? Mit dem Herbst steht auch die Erkältungs- und Coronazeit bevor. Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) rät zu Impfungen. Wir wollten wissen, ob sich die RegensburgerInnen schon Gedanken dazu gemacht haben… 13.06.2023 00:36 Min Bayern: Anstieg im bayerischen Gastgewerbe im April Der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe ist stärker als noch 2022. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik. 28.02.2023 00:24 Min Bayern: Corona-Testzentren schließen Ab Morgen haben die öffentlichen Corona-Testzentren in Bayern geschlossen. 01.02.2023 00:30 Min Bayern: Weitere Maskenpflichten fallen Ein Thema, das in den letzten Jahren für viel Aufregung und Demonstrationen gesorgt hat, war die Corona-Pandemie. Besonders über die Maskenpflicht wurde viel debattiert. Jetzt fallen immer mehr Maßnahmen weg – auch in Bayen.

 

Aktuelle Meldungen zum Thema

13.07.2025 Roding: Unberechtigt auf Dachboden genächtigt In Roding wurde am 13. Juli ein 59-Jähriger auf dem Dachboden eines Mehrfamilienhauses beim unbefugten Nächtigen angetroffen, festgenommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen – ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. 26.01.2025 Regensburg: Tödlicher Verkehrsunfall auf der A3 Auf der A3 bei Regensburg kam es heute in den frühen Morgenstunden zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Toten und mehreren Verletzten. 24.01.2025 Bayern: Laut Gerlach gut für künftige Pandemien gewappnet Fünf Jahre nach der ersten bestätigten Corona-Infektion zieht Bayerns Gesundheitsministerin eine positive Bilanz der daraus gezogenen Konsequenzen - anders als Jens Spahn. 12.12.2024 Regensburg: Einbruch in Juweliergeschäft – Zeugen gesucht In Regensburg wurden bei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft über 80 Schmuckstücke gestohlen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise. 01.12.2024 Oberhinkofen: Drei Verletzte nach Frontalzusammenstoß Am Samstag, den 30. November 2024, ereignete sich gegen 13:15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in Oberhinkofen, Gemeinde Obertraubling, bei dem drei Menschen verletzt wurden. Der Unfall geschah auf der Kreisstraße R19 kurz hinter dem Ortsausgang. Unfallhergang Ein 91-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Regensburg war in Richtung Regensburg unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf 31.10.2024 Bayern: 16.500 Firmen verpassen Frist für Corona-Hilfen-Abrechnung Rund 16.500 bayerische Unternehmen haben trotz einer zusätzlichen einjährigen Frist keine Schlussabrechnung für die Corona-Hilfen des Bundes eingereicht. Dies gab die Industrie- und Handelskammer (IHK) München und Oberbayern bekannt. Betroffene Unternehmen sind nun verpflichtet, den gesamten Corona-Zuschuss plus Zinsen zurückzuzahlen. Firmen, die jedoch eine Fristverlängerung beantragt haben, können ihre Abrechnung im Rahmen eines Anhörungsverfahrens bis

 

Pressemitteilung/MF

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Regensburg: Tag der Archive 2026 am 6. und 7. März Unter dem bundesweiten Motto „Alte Heimat – Neue Heimat“ öffnen staatliche, kommunale, kirchliche und private Archive ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit und Bestände. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Angebot mit Führungen, Präsentationen und Vorträgen. Führungen am 6. März: Spitalarchiv, Universitätsarchiv und Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv Am Freitag, 6. März 2026, 03.03.2026 Regensburg: Jeder zehnte Arbeitnehmer suchtgefährdet – Caritas setzt klares Zeichen In Deutschland gilt jeder zehnte Arbeitnehmer als suchtgefährdet. Suchtprobleme machen damit auch vor Werkstoren und Bürotüren nicht halt. Die Folgen sind spürbar: mehr Fehlzeiten, mehr Arbeitsunfälle und sogar Frühverrentungen. Der bundesweite wirtschaftliche Schaden liegt laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen bei über 30 Milliarden Euro . Bei der Fachambulanz für Suchtprobleme im Caritasverband Regensburg ist nun 23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 23.02.2026 75 Jahre Krones: Vom Neutraublinger Handwerksbetrieb zum globalen Technologiepartner