So., 08.03.2020 , 13:41 Uhr

Coronavirus: Bayerns Wirtschaftsminister kündigt Schutzschirm der Staatsregierung an

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat angesichts des sich ausbreitenden Virus Unterstützung für die Unternehmen im Freistaat angekündigt. Aiwanger: „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wenn die Probleme der Wirtschaft anwachsen. Wir werden einen Schutzschirm aufspannen, um unsere Unternehmen davor zu retten, dass sie ins Trudeln geraten.“

Die bayerische Staatsregierung werde zeitnah eine finanzielle Absicherung zu Gunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen in Bayern zur Verfügung stellen. Mit dieser Sicherheit soll eine übermäßige Belastung der Risikotragfähigkeit der LfA Bayern vermieden werden und die notwendigen Handlungsspielräume der Förderbank bei der Vergabe von Bürgschaften abgesichert werden. Aiwanger: „Es geht jetzt darum, innerhalb zunehmend schwierigerer Rahmenbedingungen den betroffenen Unternehmen deutlich zu machen: Wir stehen bereit, wenn ihr Hilfe braucht, wir lassen Euch nicht im Stich.“

Von der Bundesregierung forderte Bayerns Wirtschaftsminister erneut, das Kurzarbeitergeld auszuweiten und ähnlich wie in der Finanzkrise 2009 über die KfW Ausfallrisiken bei Liquiditätshilfen zu übernehmen. Um die Auswirkungen des Coronavirus auf die betroffene Tourismuswirtschaft abzufedern, hatte er bereits eine Absendung des Mehrwertsteuersatzes für die Betriebe von 19 auf sieben Prozent angeregt.

Aiwanger: „Panisches Handeln ist fehl am Platze. Aber wir wollen gut vorbereitet sein. Falls das Coronavirus einen wirtschaftlichen Abschwung auslöst, dann steuern wir mit unserem Unterstützungspaket dagegen, damit nicht zahlreiche Arbeitsplätze wegbrechen.“

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