Fr., 20.03.2020 , 12:06 Uhr

Coronavirus: Bayerische Unternehmen stellen Schutzmasken her

Der Freistaat Bayern hat mehrere bayerische Unternehmen damit beauftragt, ab sofort Schutzmasken herzustellen.

„In der aktuellen Notsituation, wo ganz Europa händeringend nach Schutzmasken sucht, haben wir das Angebot sorgfältig geprüft und den Startschuss für die Produktion gegeben. Ab sofort werden mit steigender Stückzahl etwa 10.000 Schutzmasken und Atemmasken am Tag gefertigt und ausgeliefert. Die Kapazität soll so schnell wie möglich erhöht werden“, erklärte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Masken werden sowohl als Einweg- als auch Mehrwegware produziert. Zu dem Kreislaufsystem gehören auch Kooperationen mit Großwäschereien, die die gebrauchten Schutzmasken einsammeln, einer Desinfektionswäsche unterziehen und wieder ausliefern. Jede wiederverwendbare Maske kann etwa 50 Mal wiederverwendet werden.

„Wir können mit der eigenen Produktion den Schutz des medizinischen und pflegerischen Personals deutlich verbessern, das in diesen Tagen ein besonderes Risiko für eine Corona-Infektion trägt“, sagte Aiwanger. Zunächst sollen vorrangig Krankenhäuser und Arztpraxen in Bayern versorgt werden.  Die Schutzmasken entsprechen den Sicherheitsanforderungen.

 

Pressemitteilung Bayerisches Wirtschaftsministerium

Das könnte Dich auch interessieren

14.04.2026 Bayern: 24-Stunden-Blitzmarathon soll Raser ausbremsen Diesen Mittwoch und Donnerstag sollten Autofahrer wieder besonders vorsichtig fahren: denn dann wird wieder verstärkt geblitzt. 14.04.2026 Heute Abend im Programm 13.04.2026 Bayern: Freistaat baut Öl-Partnerschaft mit Kasachstan weiter aus Bayern will künftig mehr Rohöl aus Kasachstan importieren. Hintergrund sind die angespannte Lage auf dem Weltmarkt und Lieferprobleme an der Straße von Hormus. Ein neues Abkommen soll die Energiesicherheit des Freistaats langfristig stärken. Bei einem Besuch in der kasachischen Hauptstadt Astana sprach Bayerns Europaminister Eric Beißwenger (CSU) von einem wichtigen Schritt für die Versorgungssicherheit. „Das 13.04.2026 Oberpfalz: Senior attackiert – „Autobahngold“-Masche wird immer dreister In der Oberpfalz häufen sich aktuell Fälle der sogenannten „Autobahngold“-Masche. Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor der Betrugsform und gibt konkrete Tipps, wie sich Autofahrer schützen können. Die Täter sprechen ihre Opfer meist auf Parkplätzen, an Raststätten oder am Straßenrand an. Sie geben vor, dringend Geld für Benzin oder die Weiterreise zu benötigen. Als angebliche Sicherheit