Fr., 10.04.2020 , 09:58 Uhr

Corona-Krise: Neues Onlineportal zur Hilfe bei häuslicher Gewalt

Die aktuelle Corona-Krise belastet viele Menschen, körperlich und seelisch. Öfter als sonst kann es in Familien und Beziehungen zu Streit kommen – und manchmal auch zu Gewalt. Deshalb gibt es jetzt ein neues Onlineportal zu Hilfsangeboten bei häuslicher Gewalt. Unter www.bayern-gegen-gewalt.de finden von häuslicher und / oder sexualisierter Gewalt betroffene Erwachsene, Kinder und Jugendliche wichtige Informationen und Ansprechpartner.

„Es gibt Paare und Familien, in denen Konflikte, bis hin zu häuslicher Gewalt, schon länger ein Thema sind. Das beengte Zusammenleben kann diese Situation noch verschlimmern.“ – Carolina Trautner, Bayerische Sozialministerin

Aber auch bei Menschen, die bislang nicht mit Gewalt konfrontiert waren, können die aktuelle Krise und die damit einhergehenden Sorgen, zu Spannungen führen. Es gibt zahlreiche Anlaufstellen für von Gewalt Betroffene. Die Hilfsangebote stehen auch und gerade während der Pandemie weiterhin zur Verfügung und unterstützen gewaltbetroffene Menschen mit aller Kraft.

„All diese Beratungsangebote sowie weiterführende Informationen und Links sind nun auf der neuen Website www.bayern-gegen-gewalt.de gebündelt zu finden. So soll jeder, der Hilfe braucht, so schnell wie möglich eine geeignete Anlaufstelle finden und Hilfe bekommen“, so die Sozialministerin.

Das Onlineportal wendet sich nicht nur an von Gewalt Betroffene: Auch wer Gewalt in der Nachbarschaft bemerkt oder im Familien- oder Freundeskreis vermutet, findet dort Anlaufstellen, die ihm mit Rat und Unterstützung beiseite stehen. „Gerade jetzt müssen wir nicht nur auf uns selbst gut achtgeben, sondern auch auf unser Umfeld“, betont die Sozialministerin. „Mein besonderer Dank gilt jenen, die Betroffenen professionell mit Rat und Hilfe zur Seite stehen.“

Neben Informationen, Telefonnummern und Links bietet die Website auch FAQs rund um Corona und häusliche Gewalt sowie Tipps, wie Konflikten zu Hause vorgebeugt werden kann.

 

Pressemitteilung Bayerisches Sozialministerium

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